20 Jahr-Feier und Grundsteinlegung

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Im Zuge der Feierlichkeiten wurde durch die Ehrengäste auch der Grundstein für den Neubau der Häuser 46 und 48, inklusive Generalsanierung des ehemaligen Pavillons 19, gelegt: Otto Huber (Leiter der Gruppe Gesundheit & Soziales beim Amt der NÖ Landesregierung), Bischof Alois Schwarz, Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Renate Lokway (Direktorin PBZ Mauer)

LR Teschl-Hofmeister: PBZ Mauer ist ein besonderes Haus aufgrund seiner Angebotes und seiner Architektur

MAUER. „Das NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Mauer nimmt in Niederösterreich und innerhalb der NÖ Heimlandschaft, eine besondere Stellung ein, denn hier werden Menschen mit einem sehr hohen Pflegebedarf aufgrund von körperlichen und geistigen Behinderungen oft über sehr viele Jahr hinweg betreut und begleitet“, betonte Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister im Rahmen ihrer Festansprache. Gestern, am 16. Mai, feierte man mit zahlreichen Fest- und Ehrengästen und einem tollen Rahmenprogramm das 20-jährige Bestehen der Einrichtung.

Mit 1. Jänner 1999 war es aus der ehemaligen Landesnervenklinik Mauer „herausgelöst“ worden und übernahm als eigenständige Pflegeeinrichtung die Betreuung der damaligen Langzeitpatientinnen und -patienten. „Heute ist es eines der führenden Institute für die stationäre Pflege und Betreuung psychisch kranker und beeinträchtigter Menschen weit über die Landesgrenze Niederösterreichs hinaus“, blickte die Landesrätin zurück. Ein hochqualifiziertes und motiviertes Team bemühe sich mit großem Engagement, den betreuten Menschen ein weitestgehend normales und erfüllendes Leben zu bieten, so die Landesrätin weiter. „Sie haben meinen größten Respekt und meine größte Hochachtung“, dankte Teschl-Hofmeister.

Neue Häuser 46 und 48
„Neben der ständigen Anpassung und Weiterentwicklung des Betreuungsangebotes, was in Mauer vorbildlich gelungen ist, gilt dies auch für die Modernisierung der Infrastruktur“, erklärte die Landesrätin. Deshalb wurde im Zuge der Feierlichkeiten am 16. Mai, auch der Grundstein für den Neubau der Häuser 46 und 48 (inklusive Generalsanierung des ehemaligen Pavillons 19) gelegt. „Die Bettenanzahl wird sich durch diese Ausbaumaßnahmen von 183 auf 223 erhöhen.

Insgesamt investieren wir als Land Niederösterreich 16,25 Millionen Euro in diese beiden Projekte“, berichtete die Landesrätin.

Das Pflege- und Betreuungszentrum Mauer befindet sich am Areal des NÖ Landesklinikums Mauer und umfasst aktuell vier Häuser. Ein Teil der Anlagen geht auf die von 1898 bis 1902 erbaute „Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumsanstalt Mauer-Öhling“ zurück, einer der bedeutendsten Jugendstilbauten in Niederösterreich. In den letzten Jahren wurde es wiederholt modernisiert. Die Häuser 2 und 4 wurden generalsaniert, das Haus 44 (seit 2010) und das Haus 42 (seit 2015) kamen neu hinzu. Die Architektur der Neubauten fügt sich harmonisch in das denkmalgeschützte Jugendstilensemble ein.

Bis zum Frühjahr 2021 wird nun der Bau der neuen Häuser vorangetrieben. Im Haus 48 wird eine Tagesbetreuung entstehen, außerdem ein kleines Caféhaus und ein Bewegungs- und Freizeitraum. „Dieses Haus wird eine Bereicherung für das soziale Leben unserer Bewohnerinnen und Bewohner“, freuen sich Direktorin Renate Lokway und ihr Team. Und es soll seiner zentralen Lage wegen, als „Gesellschaftshaus“ auch zum öffentlichen Mittelpunkt des dann sechs Objekte umfassenden Pflege- und Betreuungszentrums Mauer werden.

Foto: Büro LR Teschl-Hofmeister

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