20 Jahre Caritas Hauskrankenpflege in Scheibbs

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Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bischof Alois Schwarz und Caritasdirektor Hannes Ziselsberger gratulieren Caritas Sozialstationsleiterin Gabriela Zoufal und ihren beiden Stellvertreterinnen Anita Fasching (links) und Gerlinde Resl (rechts) zum Jubiläum 20 Jahre Caritas Hauskrankenpflege in Scheibbs

LR Teschl-Hofmeister: Pflege und Betreuung in den eigenen vier Wänden wird zunehmend an Bedeutung gewinnen

SCHEIBBS. Vor kurzem war Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister beim Festakt zu 20 Jahre Hauskrankenpflege der Caritas-Sozialstation Scheibbs zu Gast. Gemeinsam mit Bischof Alois Schwarz und Caritas Direktor Hannes Ziselsberger bedankte sich die Landesrätin bei alle Mitarbeiterinnen für ihre wertvolle Arbeit und wünschte alles Gute für die weiteren Jahre. „Die Caritas ist uns seit viele Jahren ein guter und verlässlicher Partner, der mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Niederösterreich wertvolle Arbeit leistet“, so die Landesrätin.

In der Sozialstation Scheibbs leisten 16 Mitarbeiterinnen unter der Leitung von Gabriela Zoufal pro Monat 1.200 Einsatzstunden. Sie sind sowohl in der Hauskrankenpflege als auch in der Heimhilfe der Gemeinden Scheibbs, St. Anton, Gaming, Puchenstuben und Frankenfels im Einsatz. „Diplompflegerinnen, Pflegeassistentinnen und Heimhelferinnen ermöglichen den Menschen hier in der Region ein Altern in Würde zuhause in den eigenen vier Wänden, so wie es sich viele Wünschen“, erklärt Teschl-Hofmeister.

Die Sozial-Landesrätin ist sich sicher: „Pflege und Betreuung in den eigenen vier Wänden wird in den nächsten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Bis 2025 rechnen wir mit einem Plus von 2.935 Klienten (+16,8%) – mobile Angebote werden immer stärker nachgefragt. Besonders wichtig ist die Sicherung der langfristigen Finanzierung im Pflege- und Betreuungsbereich, denn auch diese Sicherheit ist wichtig für die Berufswahl. Hier muss der Bund so rasch wie möglich zu einem umfassenden Ergebnis kommen.“ Das Land Niederösterreich sei auch bemüht, den Einkommensunterschied zwischen stationärer und mobiler Pflege zu verringern, so Teschl-Hofmeister. „Bei den Diplompflegerinnen und -pflegern ist uns das jetzt annähernd gelungen, dafür haben wir bereits im Vorjahr eine zusätzliche Förderung der diplomierten Fachkräfte in der Höhe von 2,3 Millionen Euro beschlossen“, so die Landesrätin.

Foto: Büro LR Teschl-Hofmeister