2019 bringt besseres Bussystem für Wald- & Mostviertel

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Keinen guten Vorsatz, sondern einen konkreten Plan für das Bussystem im Wald- und Mostviertel legt Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko zum Jahreswechsel vor.

„Wir werden im Jahr 2019 das Bussystem in diesen beiden Vierteln weiter verbessern. Dabei sprechen wir zum einen über höhere Qualitäts-standards und zum anderen auch über eine Ausweitung des Angebots. Mit der Um-setzung ist der Verkehrsverbund Ost-Region beauftragt“, verrät Landesrat Schleritzko.

Diese Verbesserungen verlangen natürlich Ausschreibungen, die nach dem Best-bieterverfahren durchgeführt werden. „Wir achten dabei natürlich auch auf Sozial- und Qualitätskriterien“, so Schleritzko. Achten will man vor allem auf eine Steigerung der Qualitätsstandards bei der Fahrzeugausstattung. „Es geht darum, umweltfreundliche Modelle zum Einsatz zu bringen. Hier muss mindestens die Euro VI-Abgasnorm eingehalten werden. Gleichzeitig wollen wir barrierefreie Fahrzeuge und WLAN für mobilen Internetzugang bieten“, zählt der Landesrat nur einige Punkte auf. Leichtere Orientierung soll es zum Beispiel auch durch ein einheitliches Bus-Design und bessere Haltestellenausstattung geben.

Im Waldviertel geht es dabei um etwa 7,7 Mio. Kilometer an Busleistungen pro Jahr, was einem Plus von 11,2 Prozent zum derzeit bestehenden Angebot entspricht. „In den Fokus rücken hier auch bessere Abstimmungen auf Zugverbindungen oder Schulbeginn und -endzeiten“, führt Schleritzko aus. Im Mostviertel geht es um mehr als 5 Mio. Kilometer pro Jahr und etwa 280.000 betroffene Einwohner. „Auch hier wollen wir Verbesserungen bei der Abstimmung mit anderen Öffentlichen Verkehrs-mittel umsetzen und den Schülerverkehr besser gestalten“, so der Landesrat. Details zu allen Verbesserungen wird es laufend geben. Zahlreiche Anregungen von Gemeinden in den einzelnen Ausschreibungsregionen wurden im Laufe des Planungs-prozesses eingebracht und von den ExpertInnen des VOR berücksichtigt.

Foto: Arnold Mottas