2,1 Mio. Euro: Internationale Sprachförderungsprojekte zwischen Niederösterreich und Ungarn sowie Tschechien werden fortgesetzt

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(v.l.n.r.) EU-Landesrat Martin Eichtinger und Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister

Teschl-Hofmeister/Eichtinger: Grenzüberschreitende EU-Projekte zum Erlernen der Nachbarsprachen

Kürzlich wurde seitens der NÖ Landesregierung die neuerliche Förderung der grenzüberschreitenden Sprachoffensiven im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und Ungarn bzw. Tschechien bis zum Jahr 2022 beschlossen. Dabei handelt es sich um von der EU bis zu 85% geförderte INTERREG-Projekte. Für die Offensive mit Ungarn nimmt das Land Niederösterreich rund 636.000 Euro in die Hand, für das Projekt mit Tschechien rund 1,48 Mio. Euro.

„In Niederösterreich werden im Rahmen der NÖ Sprachoffensive seit 17 Jahren grenzüberschreitende EU-Projekte zum Erlernen der Nachbarsprachen angeboten. Wir arbeiten hier mit rund 130 Schulen und 111 Kindergärten zusammen. Ziel ist dabei ein erstes Heranführen an Sprache und Kultur des Nachbarlandes. Für die Kinder eröffnen sich mit diesem Projekt große Chancen für ihre spätere Bildungs- und Berufslaufbahn in diesen Regionen“, führt die zuständige Bildungs-Landerätin Christiane Teschl-Hofmeister aus.

„Seit dem Beginn im Jahr 2003 haben bereits 73.000 Kinder und Schüler daran teilgenommen. Die Sprache Europas ist die Vielfalt der Kulturen. Und diese Vielfalt müssen wir unseren Kindern vermitteln. Durch die Sprachoffensive rücken die Kinder mit ihren Nachbarn noch näher zusammen, deshalb ist mir das Projekt ein Herzensanliegen“, so EU-Landesrat Martin Eichtinger.

Die umgesetzten Aktivitäten im Rahmen der Sprachförderung und der Förderung von interkulturellen und interregionalen Kompetenzen haben zur soziokulturellen Entwicklung in den Grenzregionen bisher wesentlich und positiv beigetragen. „Umfassende Sprachenkenntnisse sind Voraussetzung im Abbau von Kommunikationsbarrieren und für das ganzheitliche Erleben und Zusammenwachsen der Nachbarregionen. Dies betrifft vor allem auch den Arbeitsmarkt, wo sich mit größeren Sprachkompetenzen auch die Chancen erhöhen“, so Teschl-Hofmeister und Eichtinger abschließend.

Foto: NLK Pfeiffer