25 Jahre Herzchirurgie im Universitätsklinikum St. Pölten

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Bernhard Kadlec, Kaufmännischer Direktor am Universitätsklinikum St. Pölten, Markus Klamminger, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding, Annette Wachter, stellv. Pflegedirektorin am Universitätsklinikum St. Pölten, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Prim. Univ.-Doz. Christoph Holzinger, Leiter der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie, Josefa Pemmer, Interimistische Stationsleitung der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Thomas Gamsjäger, Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum St. Pölten Foto: © NLK Pfeiffer

Mit rund 1.000 Herz-Operationen jährlich ist die Klinische Abteilung für Herzchirurgie am Universitätsklinikum St. Pölten eine von neun Abteilungen dieser Art in Österreich und die einzige in Niederösterreich. Im Jahr 1993 gegründet, wird nun das 25-jährige Bestehen gefeiert.

„Die Klinische Abteilung für Herzchirurgie am Universitätsklinikum St. Pölten ist nach dem AKH die zweitgrößte Herzchirurgie für Erwachsene in Österreich und es werden nahezu alle in Niederösterreich diagnostizierten Herzpatientinnen und -patienten an diesem Standort operiert. Als einzige herzchirurgische Abteilung Österreichs werden hier routinemäßig auch an Wochenenden und Feiertagen Eingriffe vorgenommen. Eine optimale Versorgung ist somit an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr gewährleistet“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Im modernst ausgestatteten Angio-OP im neuen Haus C werden kombinierte Eingriffe an der Brustaorta vorgenommen. Dabei werden offene chirurgische Operationen mit der Implantation von Aortenstents und Aortenklappen in einem Eingriff ohne zusätzliche Chirurgie durchgeführt. 2018 war das Universitätsklinikum St. Pölten führend in der Implantation von Stents in die Brustaorta“, freut sich Prim. Univ.-Doz. Dr. Christoph Holzinger, Leiter der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie am Universitätsklinikum St. Pölten.

„Die Anzahl der Herzoperationen wuchs von 312 Eingriffen im Jahr 1993 auf 614 nach der Eröffnung einer zusätzlichen Intensivstation und im Jahr 2006, nach Übersiedelung in das Haus B, auf 756 Operationen. Seit 2012 werden an der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie konstant jährlich rund 950 herzchirurgische Eingriffe vorgenommen“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Die Klinische Abteilung für Herzchirurgie wurde vor 25 Jahren mit 18 Betten und einem OP-Saal, der mit der dermatologischen Abteilung geteilt wurde, offiziell eröffnet. Die Patientinnen und Patienten wurden von der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 3 am Universitätsklinikum St. Pölten und teilweise vom Universitätsklinikum Krems zugewiesen. Heute werden Patientinnen und Patienten der fünf kardiologischen Abteilungen Niederösterreichs und Akut-Patientinnen und –Patienten aus Wien behandelt.

Im Jubiläumsjahr 2018 fand die Übersiedlung in das neue Haus C samt OP-Sälen, einem modernst ausgestatteten Angio-OP und 34 Betten statt. Die minimalinvasiven Techniken durch 3D-Bildgebungsverfahren wurden weiter verfeinert, sodass Hautschnitte kleiner sowie Schmerzen und Blutverlust geringer sind. Es werden alle modernen Techniken durchgeführt, wie z.B. Bypassoperationen, Herzklappenrekonstruktionen und minimalinvasive Eingriffe an der Aortenklappe, Mitralklappe, Trikuspidalklappe und an Herzscheidewanddefekten.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf im Gespräch mit Prim. Univ.-Doz. Christoph Holzinger, Leiter der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie, und Josefa Pemmer, Interimistische Stationsleitung der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie Foto: © NLK Pfeiffer
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