5. Salon Europa Forum Wachau: Werden auf Weiterführung der

1794
Oswald Hicker (Moderator), Karl Theodor Trojan (Baumeister, Brauerei Schrems), Bettina Hering (Schauspieldirektorin der Salzburger Festspiele und Dramaturgin von „Literatur im Nebel“), Martin Eichtinger (Landesrat), Christian Hanus (Dekan – Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur), Alois Huber (Geschäftsführer Spar Zentrale), Ernst Wurz (Waldviertel Akademie)

Es fand der fünfte Salon in Vorbereitung zum Europa-Forum Wachau statt. Der Abend stand unter dem Thema „Megatrend Regionalität“ in Waidhofen an der Thaya. Über die Auswirkungen und die Bedeutung der Wichtigkeit der Regionen in Zeiten der Globalisierung diskutierten Karl Theodor Trojan (Braumeister, Brauerei Schrems), Bettina Hering (Schauspieldirektorin, Salzburger Festspiele und Dramaturgin, „Literatur im Nebel“), Christian Hanus (Dekan Donau-Universität Krems), Alois Huber (Geschäftsführer Spar Wien, NÖ und nördl. Burgenland) und Ernst Wurz (Vorstandsvorsitzender „Waldviertel Akademie“ und HR-Leiter bei Pollmann Austria).

„Das Erfolgsgeheimnis Niederösterreichs ist definitiv die Stärke der Regionen. Daher soll Niederösterreich die Speerspitze für alle Regionen Europas sein. Allein im Jahr 2017 sind über 500 Millionen Euro an EU-Fördergeld nach Niederösterreich geflossen. Geld, das die Regionen stärkt“, so EU-Landesrat Martin Eichtinger. Damit wurden wichtige Projekte der Landwirtschaft, Sprachschulen für Kinder oder auch grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung finanziert. „Das Land Niederösterreich wird gemeinsam mit der Europäischen Union rund 2,5 Millionen Euro in das neue internationale Gesundheitszentrum in Gmünd investieren. Dieses Projekt ist ein internationales Vorzeigebeispiel für effiziente Regionalförderung. Das Gesundheitszentrum in Gmünd wird mit internationalem Know-how sicherstellen, dass die Menschen im Waldviertel die beste medizinische Versorgung erhalten“, so Landesrat Eichtinger.

„Wir wollen in Brüssel als Speerspitze der Regionen Europas auftreten und mit Nachdruck auf eine Weiterführung der Förderungen in der neuen Periode nach dem Jahr 2020 pochen“, so Eichtinger.

„Im Rahmen der Dezentralisierungsoffensive des Landes NÖ in den kommenden Jahren werden insgesamt 500 Arbeitsplätze in die Bezirke verlagert, 134 Telearbeitsplätze sind dabei schon geschaffen worden“, so Eichtinger.

Foto: Büro Landesrat Eichtinger