79 Einreichungen beim „digi-contest“ des NÖ Landesdienstes

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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesamtsdirektor Werner Trock zeichneten Alois Nigl und Christina Riedl für das Projekt „Digitalisierung der Kontrollen zur Erleichterung der amtstierärztlichen Tätigkeiten“ aus

LH Mikl-Leitner: „Digitalisierung für Land und Leute nutzen“

Der „digi contest“ wurde erstmals durchgeführt und ist ein Wettbewerb für innovative digitale Projektideen, bei dem alle rund 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NÖ Landesdienstes mitmachen konnten. 79 Einreichungen sind bis Ende März eingegangen und haben sämtliche Erwartungen übertroffen. Die vier besten Projekte wurden nun beim „Forum Digitalisierung“, zu dem alle Einreicher sowie die Leiterinnen und Leiter aller Dienststellen mit ihren Digitalisierungsbeauftragten eingeladen waren, ausgezeichnet.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die die Auszeichnung der Siegerinnen und Sieger vornahm, betonte, dass die Landesverwaltung „als ganz wichtige Schnittstelle zwischen Staat und Gesellschaft“ die Digitalisierung „für Land und Leute nutzen“ wolle. Man sei hier „weit vorne“ und wolle dafür auch die Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen. „Die Digitalisierung bringt viele Vorteile – wir müssen sie nur richtig nutzen“, zeigte sie sich überzeugt.

Landesamtsdirektor Werner Trock betonte, die Digitalisierung mache es möglich, „die Zukunft aktiv mitzugestalten“. Durch die Digitalisierung könne man die Verwaltung noch effizienter und moderner gestalten, dies zeigten auch die 79 Projekte, die eingereicht worden seien.

Die vier Gewinnerprojekte wurden in einem spannenden Pitchingverfahren durch eine Jury – bestehend aus Peter Parycek von der Donau-Universität Krems, Landesamtsdirektor Werner Trock, Landesamtsdirektor-Stv. Johann Lampeitl, dem Leiter der Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie Georg Bartmann, der Leiterin der Stabstelle Informationstechnologie Petra Stummer sowie dem Obmann der Personalvertretung Johann Zöhling – ermittelt. Ausgezeichnet wurden schließlich Doris Schober-Schütt für das Projekt „Elektronischer Flächenwidmungsplan“, Christina Riedl, Johannes Graf und Alois Nigl für das Projekt „Digitalisierung der Kontrollen zur Erleichterung der amtstierärztlichen Tätigkeiten“, Georg Ramler für „noegis-mobile / geoinformation micro apps für Bürger und Bedienstete“ sowie Christian Korbel für das Projekt „Virtuelle Ambulanz im Landesklinikum Mauer – Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen“.

„Die Entscheidung war nicht einfach, da die Qualität der Einreichungen außerordentlich hoch war“, zeigte sich Landesamtsdirektor Werner Trock beeindruckt vom hohen Niveau der Projekte. Neben der beachtlichen Anzahl an Einreichungen hätten ihn auch die abteilungsübergreifenden Projektteams begeistert. Das zeige die Vielfältigkeit des Landes Niederösterreich und die große Bereitschaft, sich auf neue Formate, wie den digi-contest, einzulassen. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hochmotiviert und kreativ. Deshalb möchten wir nicht nur die vier Gewinnerprojekte, sondern nach Möglichkeit alle 16 nominierten Ideen in naher Zukunft in die Tat umsetzen“, betonte der Landesamtsdirektor.

Die Prämierung des digi-contests war nur einer der Programmpunkte der dritten Ausgabe des „Forum Digitalisierung“. Daneben gab es für die Teilnehmenden mehr als 15 thematische Angebote in unterschiedlichen Formaten zu entdecken. Im Showroom oder in Innovationslabs konnten die Besucherinnen und Besucher nicht nur ihr Wissen erweitern, sondern auch die eine oder andere Anwendung kennenlernen und ausprobieren. In den Expert-Sessions beantworteten Fachfrauen und -männer Fragen zum Haus der Digitalisierung, berichteten von Neuheiten im digitalen Amt, ließen tiefer in den Digitalisierungsprozess im Land Niederösterreich blicken, erklärten, wie man Daten von gestern auch künftig nutzen kann und erläuterten, wie Digitalisierungsprozesse erfolgreich aufgesetzt werden können. Zu guter Letzt hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit einem digitalen Quiz zu testen, wie digifit sie selbst sind.

Foto: NLK Burchhart