Abschluss des 21. interprofessionellen Basislehrgangs Palliative Care NÖ

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Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, DGKP Martina Wippl, DGKP Erika Gössnitzer, Vorsitzende Brigitte Riss (Hospiz Landesverband NÖ) und stellvertretende Geschäftsführerin Christiane Krainz (Hospiz Landesverband NÖ)

LR Teschl-Hofmeister: „Mehr als 600 Personen haben diesen Lehrgang seit dem Start im Jahr 2002 abgeschlossen“

ST. PÖLTEN. Der Landesverband Hospiz NÖ hat gemeinsam mit Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die 32 Absolventinnen des 21. Interprofessionellen Basislehrgangs Palliative Care NÖ mit ihrem Lehrgangszertifikat ausgezeichnet. „Beim aktuellen Lehrgang nahmen 26 diplomierte Gesundheits- und Pflegekräfte, zwei Kinder-ÄrztInnen, eine Pflegeassistentin, ein Altenfachbetreuer sowie eine Koordinatorin der Hospizteams und eine Pädagogin teil. Ein großes Dankeschön ergeht an den Landesverband Hospiz der diese interprofessionelle Fortbildung seit dem Jahr 2002 anbietet“, so Teschl-Hofmeister.

„Seit knapp 20 Jahren wird der Lehrgang vom Landesverband Hospiz NÖ angeboten und bislang haben bereits mehr als 600 Personen diesen interprofessionellen Lehrgang abgeschlossen“, so Teschl-Hofmeister weiter. Palliativmedizin stelle einen wichtigen Baustein in der Betreuung schwer kranker Patientinnen und Patienten dar und damit diese in hoher Qualität garantiert werden kann, sei es unerlässlich entsprechende Fortbildungen anzubieten. „In Niederösterreich haben wir dafür gesorgt, dass es eine der besten und flächendeckendsten Versorgung gibt, um in Würde und mit bestmöglicher Unterstützung seinen letzten Weg zu beschreiten. Damit uns dies auch weiterhin gelingt, setzen wir alles daran die notwendigen Rahmenbedingungen sicherzustellen“, so die Landesrätin.

Ziel des Basislehrganges Palliative Care NÖ des Landesverbandes Hospiz NÖ ist die Erarbeitung eines interprofessionellen, ganzheitlichen Betreuungskonzeptes in Palliative Care unter Berücksichtigung der physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Aspekte und auf Basis aktueller ethischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln im Rahmen des Lehrganges ein persönliches und authentisches Konzept der würdigen und respektvollen Sterbebegleitung“, so Teschl-Hofmeister.

Der Lehrgang schließt mit einem Lehrgangszertifikat ab und berechtigt zum Weiterstudium des Aufbaulehrganges und des internationalen Universitätslehrganges Palliative Care (MSc) an der Paracelsusuniversität Salzburg und am IFF. Der Kurs wird in einer geschlossenen, interprofessionellen Kursgruppe abgehalten. Durchgehende Anwesenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sowie das Erstellen einer Projektarbeit und das Absolvieren eines Praktikums im Ausmaß von 40 Stunden inklusive einer schriftlichen Reflexion sind Voraussetzung für den positiven Abschluss.

Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister gratuliert DGKP Erika Gössnitzer

Fotos: NLK Burchhart