24-Stunden-Betreuung für mehr als 9.100 NiederösterreicherInnen im vergangenen Jahr

Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz

Die 24-Stunden-Betreuung wird in Niederösterreich nach wie vor gerne Anspruch genommen, um auch im Alter so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben zu können.

Das zeigt auch die stetig steigende Anzahl der vom Land bewilligten Förderanträge: Im vergangenen Jahr wurde die 24-Stunden-Betreuung für mehr als 9.100 Personen durch das Land Niederösterreich mit fast 40 Millionen Euro gefördert. „Die 24-Stunden-Betreuung soll für pflegebedürftige Personen in Niederösterreich leistbar sein. Besonders stolz sind wir auf unser NÖ-Modell, das bei nachgewiesener Demenz auch eine Förderung bei Pflegegeldbezug bei den Stufen 1 und 2 ermöglicht“, informiert Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz über das vergangene Jahr. Allgemein wird die 24-Stunden-Betreuung erst ab Pflegestufe 3 in der maximalen Höhe von 550 Euro bei zwei selbständigen BetreuerInnen monatlich gefördert.

Der aktuelle Altersalmanach, dem wissenschaftliche Erhebungen der Universität Wien zugrunde liegen, bestätigt diesen Trend ebenfalls: „Daraus wissen wir, dass nicht nur die die Gesamtbevölkerung Niederösterreichs bis zum Jahr 2030 auf 1,74 Mio. anwachsen wird, sondern sich auch die Zahl der PflegegeldbezieherInnen im Bundesland, prognostiziert bis 2025, von aktuell knapp über 90.000 auf nahezu 106.000 Personen erhöhen wird. Die Wissenschaft hat uns auch einen deutlichen Anstieg bei der 24-Stunden-Betreuung vorausgesagt. Wir gehen dabei von Erhöhungen um bis zu 80% bis zum Jahr 2025 aus.“

Kompetent informiert bei der Pflege-Hotline

Die MitarbeiterInnen der Pflege-Hotline des Landes NÖ bieten pflegebedürftigen Menschen, deren Angehörigen und allen Personen, die mit Fragestellungen rund um die Pflege befasst sind, umfassende und kompetente Beratung. Montag bis Freitag, 8:00-16:00 Uhr: 02742 / 9005 – 9095.

Foto: Gerald Lechner