40 NiederösterreicherInnen über 100 Jahre werden in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren bestens betreut und gepflegt

Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz

ST. PÖLTEN. Derzeit leben in Niederosterreich rund 421.000 Personen, die älter als 60 Jahre sind. Auch die Gruppe der über Hundertjährigen wird immer größer. Laut Statistik sind in Niederösterreich über 200 Personen 100 Jahre alt und älter.

„Rund 40 dieser 100-Jährigen bzw. noch älteren Personen werden aktuell in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren betreut“, weiß Senioren- und Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz. Für die Landesrätin ist die Zunahme der Hochaltrigkeit nicht nur ein Phänomen des demographischen Wandelns, sondern auch ein Zeichen für ein sehr gutes Versorgungssystem und für beste medizinische, pflegerische und persönliche Betreuung dieser Menschen. Führt man diese Entwicklung fort, wird laut Experten jedes zweite Kind, das aktuell geboren wird, seinen 100. Geburtstag erleben.

„Hohes und sehr hohes Alter wird häufig mit gesundheitlichen Einschränkungen, kognitiven Defiziten und Einsamkeit gleichgesetzt. Viele der 100-Jährigen, die ich in den letzten Jahren persönlich kennen lernen durfte, zeichneten jedoch eine gute körperliche Verfassung und besondere mentale Stärke aus. Ihre enorme Lebenserfahrung verdient beträchtlichen Respekt“, berichtet Schwarz und mahnt eine differenzierte Sichtweise auf das Altern und einen respektvollen Umgang mit dem Alter ein.

Seitens der niederösterreichischen Sozialpolitik ist man sich bewusst, dass mit dem Älterwerden der Bevölkerung auch die Versorgung der älteren Menschen gesichert und bedürfnisgerecht gestaltet werden muss. „Es ist äußerst erfreulich, dass immer mehr Menschen ein sehr hohes Alter erreichen. Um ihnen auch ein hohes Maß an Lebensqualität und Sicherheit zu bieten und Angehörige zu unterstützen, bietet das Land Niederösterreich eine Vielzahl von Angeboten, die dazu beitragen sollen den Alltag leichter zu bewältigen: Das flächendeckend ausgebaute Netz der sozialen Dienste, neue Betreuungs- und Pflegeformen wie künftig der Alltagsbegleiter oder aktuell bereits Tages-, Kurzzeit- oder Übergangspflege, die Förderung der 24-Stunden-Betreuung, Betreutes Wohnen, die NÖ Pflege- und Betreuungszentren und schließlich kostenlose Service- und Beratungsdienste wie etwa die NÖ Pflege-Hotline unter der Telefonnummer 02742/9005-9095“, so Schwarz abschließend.

Foto: Gerald Lechner