Baustellen Rallye durch St. Pölten

Ein kleiner „Hupfer“ für den Bürgermeister und sein Baustellen Team, aber ein großer Sprung für die St. PöltnerInnen: Der Bau des Universitätsklinikums biegt in die Zielgerade und deshalb werden von der Stadt auch die Vorflächen am Dunantplatz neu gestaltet und an die neuen Gegebenheiten angepasst. (Foto: Wolfgang Mayer)

Ein kleiner „Hupfer“ für den Bürgermeister und sein Baustellen Team, aber ein großer Sprung für die St. PöltnerInnen: Der Bau des Universitätsklinikums biegt in die Zielgerade und deshalb werden von der Stadt auch die Vorflächen am Dunantplatz neu gestaltet und an die neuen Gegebenheiten angepasst. (Foto: Wolfgang Mayer)

Sommerzeit ist Baustellenzeit und jedes Jahr gibt es zahlreiche Baustellen in der Landeshauptstadt, um sie noch schöner zu machen und um nachhaltig die Infrastruktur für die Zukunft zu rüsten.

An drei Terminen ist Bürgermeister Mag. Matthias Stadler diesen Sommer für eine Baustellen Rallye in St. Pölten unterwegs und versorgt dabei die Bauarbeiter mit einem alkoholfreien Egger Zisch. Bei der ersten Etappe machte das Stadtoberhaupt an sieben Infrastruktur-Baustellen in der Landeshauptstadt Halt.

Maria Sturm Straße befestigt
Der erste Stopp der Baustellen-Rallye war in der Maria Sturm-Straße, deren ostseitiger Fahrstreifen von der Paschinger Straße bis zum Parkplatz des Friedhofes asphaltiert wurde. Zusätzlich wurden die Straßenbeleuchtung und die Bankette hergestellt. Die Arbeiten, deren Kosten sich auf 35.825 Euro belaufen, wurden durch die Anton Traunfellner Ges.m.b.H. durchgeführt.

Hochwasserschutz für Harland
Danach ging es weiter zum im Bau befindlichen Regenrückhaltebecken des Harlanderbaches, das voraussichtlich im Jahr 2019 fertiggestellt werden soll. Das Regenrückhaltebecken entsteht an der Gemeindegrenze zu Pyhra zum Schutz des St. Pöltner Ortsteils Harland. Dieses Projekt wird durch die Landeswasserbauverwaltung WA3 in Eigenregie durchgeführt. Die Betonarbeiten wurden bereits im Jahr 2016 begonnen und im Frühjahr 2017 soweit fertig gestellt. Noch bis Ende des Jahres erfolgt Fertigstellung der Dammschüttung. Die Bauwerkskosten betragen voraussichtlich 2.175.000 Euro wobei unter Berücksichtigung der Förderungen für die Stadt der Kostenanteil 113.100 Euro betragen wird.

Neue Brücke in der Theresienhofgasse
Des Weiteren wird die Brücke in der Theresienhofgasse über den Harlanderbach derzeit erneuert. Der Straßenquerschnitt wird dabei, analog der im Vorjahr hergestellten Werksbachbrücke, durch einen südseitigen Schrammbord, einer 6 Meter breiten Fahrbahn und eines ca. 2 Meter breiten nördlichen Gehsteiges ausgebaut. Die Bemessung der Brücke erfolgt nach dem Stand der Technik für die Benutzung von entsprechenden Schwerfahrzeugen. Das Projekt, das am 25. August 2017 abgeschlossen sein soll, kostet 254.065 Euro und wird von der Strabag AG ausgeführt.

Straßenerneuerung im Süden der Stadt
Auch im Süden St. Pöltens herrscht derzeit Baustellen-Sommer. Im Zuge des Neubaus des Merkur – Media Marktes werden die an dieses Grundstück angrenzenden Nebenflächen der Rödlgasse und der Hnilickastraße aus- bzw. umgebaut. In diesen beiden Straßenzügen wird ein Radweg und ein Gehweg in entsprechender Breite hergestellt. Bei diesen Arbeiten werden auch die Straßenbeleuchtung erneuert, die Straßenentwässerung adaptiert und einzelne Baumrabatte geschaffen. Die Arbeiten, der Held & Francke Bauges.m.b.H. & Co KG, sollen am 30. November 2017 abgeschlossen sein und kosten 113.481 Euro.

Erneuerung der Hötzendorfstraße abgeschlossen
Die Fahrbahn und die Gehsteige der Hötzendorfstraße befanden sich bereits in einem sehr schlechten Zustand, deshalb wird diese derzeit im Nahbereich der Kreuzung mit der Lagerhausgasse saniert. Die Arbeiten betreffen eine komplette Erneuerung des Straßenquerschnittes samt der ungebundenen Tragschichten. Das Projekt, das am 28. Juli 2017 abgeschlossen wurde, kostete rund 50.000,Euro und wurde von der ARGE Malaschofsky – Pittel + Brausewetter durchgeführt.

Baustelle vor der Baustelle
Eine Baustelle vor einer Baustelle gibt es derzeit beim Universitätsklinikum St. Pölten. Im Zuge der Errichtungsarbeiten des Haus C werden auch die Außenanlagen vom zukünftigen Haupteingang des Klinikums bis zur Kremser Landstraße (L100) sowie die öffentlichen Verkehrsflächen in diesem Straßenabschnitt neu gestaltet. Die Planung zur Gestaltung der Vorplätze sowie der öffentlichen Verkehrsflächen erfolgte nach gemeinsamer Abstimmung zwischen der Stadt und den Projektverantwortlichen des Universitätsklinikums St. Pölten. Dabei wurde auf die neue Lage des Haupteinganges zum Klinikum mit der entsprechenden Frequenz an Fußgängern, Radfahrern sowie der Anbindung des LUP’s Rücksicht genommen. Die Oberflächengestaltung des Klinikumvorplatzes erfolgt mit Betonsteinen, die über den öffentlichen Gehsteig bis zum Fahrbahnrand gepflastert werden. Die Fahrbahn wird im Kreuzungsbereich der Propst Führer-Straße mit der Kremser Landstraße in Beton ausgeführt. Außerdem werden die Leistensteine und die Oberflächenentwässerung in diesem Bereich erneuert. In der Kremser Landstraße werden unmittelbar nach dem Kreuzungsbereich mit der Propst Führer-Straße zwei Randhaltestellen für den Stadtbus LUP errichtet. Der Abschnitt der Propst Führer-Straße von der L100 bis zur neuen Tiefgarageneinfahrt des Klinikums wird in Asphalt durch eine Oberflächensanierung instand gesetzt. Die nordseitigen Nebenflächen mit einem baulich getrennten Geh- und Radweg werden in Asphalt hergestellt. Am 1. September 2017 soll dieses Projekt, das durch die Porr AG durchgeführt wird und 415.456 Euro kostet, abgeschlossen sein.

Unterwagramer Straße wird saniert
Die letzte Station des ersten Teiles der heurigen Baustellen Rallye war in der Unterwagramer Straße, die derzeit erneuert wird. Die Erneuerung erfolgt analog des im Jahr 2016 westlich durchgeführten Abschnittes durch die Herstellung einer mittenliegenden Fahrbahn, beidseitigen Gehsteigen und Parkbuchten in Asphalt, die durch einzelne Baumpflanzungen unterteilt sind. Im Bereich der Schule ist eine Pflasterung der Gehsteige mittels Betonsteinen vorgesehen. Die Straßenentwässerung erfolgt grundsätzlich in die Baumrabatte, für Starkregenereignisse werden jedoch zusätzlich Entwässerungsschächte mit einem Anschluss an den öffentlichen Mischwasserkanal hergestellt. Die Platanen wurden in diesem Straßenabschnitt zur Gänze gerodet und werden durch neue Bäume ersetzt. Die Bushaltestellen werden in der Unterwagramer Straße in Richtung Kudlichstraße, direkt vor dem Haupteingang der Schule verlegt. Die, von der Strabag AG durchgeführte, Erneuerung kostet 391.089 Euro und soll am 25. August 2017 abgeschlossen sein.