Familienmaskottchen Betty Bernstein feierte ihr 15-jähriges Jubiläum

Veronika Plöckinger-Walenta, Bezirkshauptmann-Stv. Wolfgang Merkatz, LAbg. Bgm. Angela Baumgartner, Ida, Elisabeth Schiller, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Obmann Herbert Nowohradsky, Luis, Gottfried Erger, Sophie Doppler, Günter Fuhrmann, Leni, Walpurga Antl-Weiser

Seit bereits 15 Jahren bietet Betty Bernstein, das Kinder- und Familienmaskottchen des Weinviertels, Spiel, Spaß und interaktive Wissens- bzw. Kulturvermittlung bei zahlreichen Weinviertler Ausflugszielen. Gestern feierten zahlreiche Familien im Beisein von Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister im Museumsdorf Niedersulz dieses 15-jährige Jubiläum.

Neben Auszügen aus dem Betty Bernstein Musical wurde auch der 150.000ste Besucher des interaktiven Kinderprogramms von History4U begrüßt. Im Rahmen der Veranstaltung „Kinderalltag anno dazumal“ wurde die kleine Dame mit den roten Haaren und dem Bernstein mit besonderer Zauberkraft gebührend gefeiert. Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, die in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner kam, freute sich, gemeinsam mit ihren Kindern, an diesem Tag dabei zu sein. „Betty Bernstein ist ein herausragendes Beispiel für interaktive Kulturvermittlung und Kinder- bzw. Familienmarketing im Tourismus“, so die Landesrätin.

Der Verein „Die Österreichische Bernsteinstraße“ wurde 2001 von damals zehn Mitgliedern gegründet, heute sind 30 Museen, Kulturinitiativen und Gemeinden Mitglied der Bernsteinstraße. „Dem damaligen Geschäftsführer Günter Fuhrmann kam 2003 die Idee eines Maskottchens für die Bernsteinstraße. Ein interaktives Kulturvermittlungsprogramm für die ganze Familie war das Ziel. So wurde Betty Bernstein, damals noch als Kleinkind, in die Weinviertler Kultur- und Museumswelt hinausgeschickt“, begann Herbert Nowohradsky, Obmann des Vereins „Die Österreichische Bernsteinstraße“ die Geschichte über Betty Bernstein. Nicht nur die Anzahl der Vereins-Mitglieder wuchs im Laufe der Zeit, auch Betty Bernstein selbst entwickelte sich weiter. Dank eines Relaunchs im Jahr 2012, der von der langjährigen Geschäftsführerin Elisabeth Schiller angeregt und umgesetzt wurde, entstand Betty Bernstein in der heutigen Form. Neben dem Maskottchen, gezeichnet von Grafiker Kimmo Grabherr, wurde auch Betty Bernsteins Geschichte in Form eines Abenteuerbuches, geschrieben von Walpurga Antl-Weiser, dargestellt.

In den vergangenen zwei Jahren wurde im Rahmen eines Schulprojektes ein eigenes Betty Bernstein Musical umgesetzt. Unter der Leitung von Alexander Blach-Marius konnten bei zahlreichen Aufführungen rund 3.000 Zuschauer erreicht werden, und so hat Betty Bernstein für die musikalische Umrahmung ihres Festes selbst gesorgt. Auszüge aus dem Musical begeisterten die vielen Besucher im Museumsdorf Niedersulz.

Im Rahmen der Feier wurde auch der 150.000ste Besucher des interaktiven Kinderprogramms von History4U begrüßt. „Die Philosophie der interaktiven Betty Bernstein Aktivitäten ist es, Programme mit wissenschaftlichem Hintergrund kinder- und familiengerecht aufzubereiten, Originale zum Angreifen zu bieten und einen hohen Spaßfaktor einzubauen“, so der Leiter des Vereins Gottfried Erger. Er tourt, gemeinsam mit seinem Team, seit Bettys Geburtsstunde durch das Weinviertel und über die Grenzen hinaus. So konnte bis zum Jahr 2018 das Erbe unserer Vorfahren, der Abbau von sprachlichen, sozialen und kulturellen Barrieren und die Schönheit unserer Heimat an 150.000 Menschen vermittelt werden.

„Betty Bernstein hat sich längst als Familienmaskottchen des Weinviertels etabliert. Jährlich werden zahlreiche Highlights für Kinder und Familien geboten. Von Veranstaltungen, über interaktive Programme bei Ausflugszielen bis hin zu speziellen Menüs bei Weinviertler Wirten – wir möchten das Weinviertel als Ausflugsregion für Familien etablieren. Mit Betty Bernstein wird jeder Weinviertel-Ausflug zu einem unvergesslichen Highlight für Groß und Klein“, so Sophie Doppler, die seit Februar 2018 als Geschäftsführerin die Geschicke des Vereines „Die Österreichische Bernsteinstraße“ leitet.

Foto: Bodensteiner