Hyundai i30 Fastback – der vierte im Bunde

Die Modellfamilie wird um ein weiteres Mitglied erweitert. Zusätzlich zur Schrägheckvariante, Kombi und dem Sportler i30 N wird nun der Fastback angeboten. Ohne auf hohen Nutzwert zu verzichten glänzt diese Variante durch eine gekonnt inszenierte Formensprache.

Bei gleicher Plattform baut der Fastback ein paar Zentimeter niedriger und unterstreicht seinen sportlichen Anspruch mit einer coupehaften Dachlinie die in einem dynamischen Heck mit integriertem Spoiler sowie neugestalteten LED-Heckleuchten mündet. Der neugestaltete Cascading-Kühlergrill lässt den i30 Fastback überdies noch flacher und kraftvoller erscheinen. Im Innenraum griff Hyundai auf die bewährte Instrumententafel der Modellpalette zurück. Kein Nachteil, weil das System sehr stimmig wirkt und keinerlei Rätsel bei der Bedienung aufgibt. Ausstattungsmäßig gibt sich Hyundai sowieso keine Blöße und dies gilt auch für den Fastback. Schon in der Einstiegsvariante mit dem Dreizylinder 120 PS Motor sind 17 Zoll Leichtmetallfelgen, LED-Tagfahrlicht, Tempomat mit Speedlimiter, beheiztes Lederlenkrad, Müdigkeitserkenner, Fernlichtassistent, Berganfahrhilfe u.v.m. serienmäßig. Derzeit stärkster Motor ist der bekannte 1,4 Liter Turbobenziner mit einer Leistung von 140 PS und einem Drehmoment von 242 Nm. Damit beschleunigt der i30 Fastback in 9,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 210 km/h. Weiters anzumerken ist, dass der Motor sehr kultiviert und leise arbeitet. Nach dem Start ist er kaum zu hören und daran ändert sich eigentlich nicht viel, auch bei höheren Geschwindigkeiten. In Kombination mit dem straffen Fahrwerk und der angenehm direkten Lenkung ist der Fastback, obgleich seiner coupehaften Form, ein guter Alltagsbegleiter und fordert keinerlei Abstriche punkto Komfort oder Raumverhältnisse im Vergleich zu seinen Modellbrüdern.

Der i30 Fastback ist ein wunderschönes Auto und eine interessante Alternative zu der Kombi- oder Schrägheckvariante. Ausserdem hat er sich im Testalltag überraschend praktisch punkto Platzverhältnisse im Fond oder Kofferraumverhältnisse erwiesen. Einstiegsvariante bereits ab 21.990,– Euro erhältlich.

Fotos: slz