Jugend:info NÖ unterstützt bei Zivildienst im Ausland

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister mit (v.l.n.r.) Jakob Fischer, Moritz Zoller und Christoph Schatz, die ihren Zivildienst im Ausland leisten werden

Seit Beginn des Jahres 2016 können junge Burschen bzw. Männer die Möglichkeit nutzen und EU-finanziert ihren Auslandszivildienst ableisten.

Diese Alternative zum inländischen Zivildienst wird auch in Niederösterreich sehr gut angenommen. In der Auswahl der Einsatzgebiete sind fast keine Grenzen gesetzt. Derzeit leisten niederösterreichische Zivildiener ihren Einsatz in Frankreich, Großbritannien, Israel, Jordanien, Russland und Spanien. Die Teilnehmer erhalten ein „Rundumpaket“, das von der Erstinformation bis zur Betreuung und Begleitung während des Projektes reicht. Die Jugend:info NÖ (www.jugendinfo-noe.at) sorgt als Regionalstelle des EU-Programmes ERASMUS+ „Jugend in Aktion“ für einen reibungslosen Ablauf.

Eine Auslandserfahrung ist sehr oft mit hohen Kosten verbunden, die für viele junge Menschen nicht leistbar sind. Der EU-geförderte Freiwilligendienst ist daher für viele die erste Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Dass nun junge Männer dieses Angebot im Rahmen ihres Zivildiensts absolvieren können, ist sicherlich ein zusätzliches Plus, das für diese Alternative spricht. „Aber nicht nur jungen Burschen und Männern ist die Teilnahme am EU-geförderten Freiwilligendienst erlaubt, sondern auch Mädchen bzw. junge Frauen können diese Chance im Ausland wahrnehmen“, erklärt dazu Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

„Der ERASMUS+ Freiwilligendienst bietet jungen Menschen zwischen 17 und 30 Jahren die Möglichkeit, Gutes zu tun, wichtige persönliche Erfahrungen im Ausland zu sammeln, neue Kulturen und Traditionen kennen zu lernen und sich fernab der eigenen bekannten Lebenswelt weiterzuentwickeln“, so Teschl-Hofmeister.

Foto: NLK Reinberger