Kindertagesheimstatistik zeigt: NÖ ist beim Ausbau der Kinderbetreuung auf richtigem Weg

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister sieht Niederösterreich auf einem guten Weg beim Ausbau der Kinderbetreuung und freut sich über die steigenden Betreuungszahlen

„Die heute von der Statistik Austria veröffentlichten Daten zur Kinderbetreuung (‚Kindertagesheimstatistik‘) zeigen, dass wir in Niederösterreich beim Ausbau der Kinderbetreuung auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Niederösterreichs Bildungs- und Familienlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

So werden in Niederösterreichs institutionellen Betreuungseinrichtungen (Krippen, Kleinkindbetreuungseinrichtungen, Kindergärten, Horten und altersgemischten Einrichtungen) insgesamt 66.886 Kinder betreut. Niederösterreich nimmt damit hinter Wien den 2. Platz im Bundesländerranking ein. Die Kindertagesheimstatistik 2016/17 wies demgegenüber 66.327 betreute Kinder aus. Laut Kindertagesheimstatistik wurden 52.833 Kinder in Kindergärten betreut, in Tagesbetreuungseinrichtungen (Krippen und altersgemischte Betreuungseinrichtungen) sind 4.692 Kinder. 9.361 Kinder besuchen einen Hort in NÖ.

„Während die Zahl der Kindergartenkinder in NÖ seit 2015 relativ konstant bleibt, verzeichnen wir konstant steigende Betreuungszahlen im Bereich der Krippen und altersgemischten Betreuungseinrichtungen. Die Kindertagesheimstatistik weist hier für das Jahr 2017/18 4.692 betreute Kinder in NÖ aus, in der Kindertagesheimstatistik 20167/17 waren es 4.144 Kinder“, analysiert Teschl-Hofmeister.

96,7% der 3- bis 5-jährigen Kinder besuchen laut der heute veröffentlichten Kindertagesheimstatistik in Niederösterreich eine institutionelle Kinderbetreuungseinrichtung. „Damit liegen wir eindeutig über dem Österreich-Durchschnitt von 93,4 %. Auch bei den 2-Jährigen sind wir mit einer Betreuungsquote von 60,5% über dem Österreich-Schnitt mit 52,4%. Gleichzeitig zeigt die Betreuungsquote von 23,5% bei den 0- bis 2-jährigen Kindern, dass wir mit unseren Ausbauplänen auf dem richtigen Weg sind. 100 neue Kleinstkindergruppen sollen bekanntlich in den kommenden Jahren im ganzen Land entstehen. Diese Offensive wird uns nicht nur statistisch vom Mittelfeld nach vorne bringen, sie wird vor allem den Eltern das Leben leichter machen und zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen“, ist Teschl-Hofmeister überzeugt und ergänzt: „Zum Ausbau der Kinderbetreuung bedarf es allerdings eines Zusammenspiels aller Beteiligten, daher muss es auch über das Jahr 2018 hinaus Fördergelder des Bundes geben. Aufgrund der auslaufenden 15-a Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern drängt hier die Zeit, für die Planungssicherheit brauchen wir rasche Lösungen für die gemeinsame Bereitstellung von Fördermitteln.“

Foto: Josef Herfert