LR Teschl-Hofmeister zur Konferenz der JugendreferentInnen: Einheitlicher Jugendschutz für ganz Österreich vereinbart

Erfreut über die gemeinsame Linie für Österreichs Jugend: Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner, Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß, Tiroler Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bei der JugendreferentInnen-Konferenz in Hall in Tirol.

HALL, TIROL. Die österreichweite Harmonisierung des Jugendschutzes stand im Zentrum der Konferenz der Jugend-LandesrätInnen, die gestern und heute in Hall in Tirol stattfand. „Wir haben heute in der Länder-Konferenz beschlossen, den gesamten Jugendschutz in Österreich zu harmonisieren, nachdem bereits im Vorjahr in Krems die einheitliche Regelung für das Rauchen festgelegt wurde“, hielt die niederösterreichische Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister fest.

Neben „Rauchen und gebranntem Alkohol erst ab 18 Jahren“ gibt es nun auch nur mehr zwei Ausgehzeiten, die sich ein junger Mensch in Österreich merken muss. Unter 14 Jahre bis 23 Uhr und von 14 bis 16 Jahre 1 Uhr – das sind die vereinbarten Eckpunkte. Natürlich bleibt jede und jeder Erziehungsberechtigte entscheidend für das Ausschöpfen dieser Grenzen.

„Das ist aus meiner Sicht ein jugend- und gesundheitspolitischer Meilenstein und ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Ländern, die diese Einigung möglich gemacht haben. Sämtliche Studien belegen, dass ein höheres Einstiegsalter beim Rauchen und beim Alkohol positive Folgen für die Gesundheit hat. Ein späteres Rauch-Einstiegsalter bewirkt darüber hinaus eine allgemeine Verringerung der Raucherzahlen“, so die Landesrätin.

Zu den begleitenden Präventionsmaßnahmen in Niederösterreich führt Teschl-Hofmeister aus: „Wir haben mit unserer Fachstelle für Suchtprävention bereits ein breites Spektrum an wirkungsvollen Maßnahmen. Unsere aktive Jugendinfo NÖ wird ebenfalls ihr Angebot zum Jugendschutz verstärken. Jedes Jahr finden 230 Rau(s)chfrei-Workshops direkt an Schulen statt, die wir nun verstärkt unter dem Aspekt des neuen Jugendgesetzes gestalten werden. Parallel dazu werden wir mit allen Bundesländern, dem Bund und Institutionen zusammenarbeiten, um gemeinsame Präventionsprojekte umzusetzen.“

„Die lange geforderte österreichweite Harmonisierung der Jugendgesetze wird nach Jahrzehnten nun Wirklichkeit. Ich freue mich, dass wir einen entscheidenden Grundstein durch unsere Arbeit in Niederösterreich gelegt haben“, so Landesrätin Teschl-Hofmeister.

Foto: Büro LR Teschl-Hofmeister