Mittags Gratisparken an den Seen

An den Seen kann heuer zur Mittagsstunde gratis geparkt und auch das Handyparken genutzt werden

ST. PÖLTEN.  Seit dem Vorjahr sind die Parkbereiche rund um den Ratzersdorfer See und die Viehofner Seen von Mai bis September gebührenpflichtig. Dazu gibt es heuer einige Verbesserungen: Gratisstunde zu Mittag und Handyparken.

Neu ist, dass ab heuer von 12 bis 13 Uhr die Abgabenpflicht aufgehoben wird. Das heißt, die Parkabgabe muss von Montag bis Sonntag jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 20 Uhr entrichtet werden. Die Tarife bleiben mit 0,50 Euro pro halber Stunde und einem Höchstsatz von 4 Euro pro Tag unverändert. Neu ist auch, dass die Abgabe ab heuer zusätzlich zu den Automatenparkscheinen auch mittels Handyparken bezahlt werden kann.

Außerdem wird die Abgabenpflicht für die Durchführung folgender Veranstaltungen in den entsprechenden Bereichen aufgehoben: Firmentriathlon/Ironman (24. bis 28. Mai, alle gebührenpflichtigen Parkplätze), Viehofner Seenlauf (17. Juni, Parkplatz Viehofner Seen), Splash Hard (14. Juli, Parkplatz Ratzersdorfer See), Stereo am See (27. Juli, Parkplatz Ratzersdorfer See), Summerblues Festival (28. Juli, Parkplatz Ratzersdorfer See) und Frauenlauf (26. August, Parkplatz Ratzersdorfer See).

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler: „Mit dieser Parkgebühr kann die Stadt die Parkraumüberwachung an den Seen finanzieren und somit das sogenannte „wilde Verparken“ im Sinne der Sicherheit unterbinden. Es hat sich dies bereits im Vorjahr bestens bewährt, seither gab es keine negativen Vorfälle mehr, die Zufahrt für Einsatz- und Rettungskräfte war somit jederzeit gewährleistet. Mit den neuen zusätzlichen Regelungen können wir nun entsprechend der bisherigen Erfahrungswerte die Wünschen und Anregungen der Seenbesucher, der ansässigen Betriebe und der Veranstalter umsetzen. Lediglich der vereinzelt aufgetretene Wunsch nach Dauerparkkarten kann nicht erfüllt werden, da dies nach dem NÖ Kraftfahrzeugabstellabgabegesetz nicht möglich ist. Wir haben diese Anliegen jedoch bereits an das Land Niederösterreich herangetragen.“

Foto: Josef Vorlaufer