NÖ Pflege- und Betreuungszentren: Dialog der Generationen hat lange Tradition

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister konnte sich bei ihren Besuchen in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren ein umfangreiches Bild der wertvollen Generationenprojekten machen

Einen großen Schwerpunkt in der Betreuung von älteren Menschen in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren nehmen seit vielen Jahren Generationenprojekte ein. Diese reichen von intensiv gelebten Gemeinschaftsaktionen mit Kindergärten und Schulen, über Wettbewerbe wie „Olympia der Generationen“ und integrativen Spielräumen bis hin zu erfolgreichen Jugendsozial- und Zeitzeugenaktivitäten.

„Wo immer es möglich ist, unterstützen wir gemeinsame Aktivitäten von jungen und älteren Menschen in Niederösterreich, denn sie fördern die Akzeptanz und Toleranz zwischen den Generationen. Die einzelnen Projekte machen auch spürbar, mit wie viel Freude sowohl Jung als auch Alt bei der Sache sind und vom Miteinander profitieren. Dieser Dialog der Generationen wird auch in vielen Kooperationen zwischen NÖ Pflege- und Betreuungszentren und Kindergärten bzw. Schulen aktiv gelebt“, freut sich Familien- und Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Gelebte Nachbarschaft

Aufgrund der oft räumlichen Nachbarschaft vieler Kindergärten und Schulen zu den NÖ Pflege- und Betreuungszentren (PBZs), kommen Kinder bzw. Jugendliche regelmäßig auf Besuch, spielen, basteln, malen, singen mit den Seniorinnen und Senioren oder bestreiten eine gemeinsame Yoga-Stunde, wie zuletzt im PBZ Stockerau. „Gerade im heurigen Gedenkjahr 2018 werden unsere Bewohnerinnen und Bewohner gerne von Jugendlichen in Generationengesprächen als wichtige Zeitzeugen zu vergangenen Ereignissen befragt. Zuletzt besuchten Jugendliche der NMS Langstögergasse das PBZ Klosterneuburg, um mehr über frühere Zeiten zu erfahren“, berichtet die Landesrätin. 

Integrative Spielplätze

Einige NÖ Pflege- und Betreuungszentren verfügen auch über integrative Spielräume, die vom Land NÖ gefördert werden: Der Generationen-Spielplatz in Laa/Thaya sowie Spiel- und Kommunikationsplätze für Jung und Alt in Retz und Zistersdorf sind gelungene Beispiele dafür.

Immer wieder laufen in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren aber auch Projekte, bei denen es vor allem um die Stärkung der Sozialkompetenz von jungen Menschen geht. So wurden beispielsweise beim „VERA“-Projekt der HAK Ybbs regelmäßig soziale Einrichtungen, wie auch das PBZ Ybbs/Donau, besucht, um Jugendlichen soziale Verantwortung zu übertragen. Und auch die Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ macht regelmäßig Halt in einzelnen Häusern. Zudem absolvieren Schülerinnen und Schüler ihre „Sozialpraktischen Wochen“, auch im Rahmen des Sozialprojektes „Compassion“, gerne in Pflegeeinrichtungen, um soziale Haltungen weiter zu entwickeln.

„Alles sehr gelungene Aktivitäten und Projekte, in denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt und erlebt wird, mit bereichernden Erfahrungen auf beiden Seiten“, so Landesrätin Teschl-Hofmeister abschließend.

Foto: Holzinger Presse