Radweg endlich auf „Schiene“

Vizebgm. DI Christian Palka, Bgm. Johann Mayer, Bgm. Josef Reiter, DI Andreas Juhasz (Juhasz-Verkehrsconsulting), DI Maria Zeichen und Lukas Hackl (NÖVOG), Vizebgm. Ernst Schwarz und Bgm. Ing. Rudolf Makoschitz vor dem Eckartsauer Gemeindeamt

Nach mehr als 5 Jahre langen Verhandlungen tritt das Projekt des Radweges auf der Trasse der ehemaligen, seit 2003 für den Personen- und Güterverkehr stillgelegten, „Landesbahn“ in die entscheidende Phase.

Die Grundeigentümerin NÖVOG (NÖ Verkehrsorganisations GmbH, ein Dienstleistungsunternehmen für öffentlichen und touristischen Verkehr – sie betreibt zB. die Mariazellerbahn) wird in deren kommender Vorstandsitzung den Beschluss fassen, dass die Streckenteile Leopoldsdorf-Breitstetten-Orth/Donau (8,5km) und Kopfstetten-Engelhartstetten (4,9km) an die betreffenden Gemeinden zum symbolischen Kaufpreis von jeweils einem Euro übergeben werden. Für seitlich des Trassenbandes gelegene und ebenfalls im Besitz der NÖVOG befindliche Grundstücke wird den Gemeinden das Vorkaufsrecht eingeräumt.

Die Strecke entlang des Gemeindegebietes von Haringsee – von Breitstetten bis Kopfstetten – ist von diesem Projekt ausgenommen.

Dies wurde in der Sitzung im Eckartsauer Gemeindeamt den Vertretern der Marktgemeinden Eckartsau, Engelhartstetten, Leopoldsdorf und Orth/Donau mitgeteilt. Bei positiver Beurteilung des in den nächsten Tagen übermittelten Förderansuchens könnten die Arbeiten des 13,4 km langen Radweges bereits im Herbst 2018 fertiggestellt werden. Die zukünftigen Radstrecken stellen eine wesentliche Attraktivierung des Freizeitangebotes, bzw. des verbindenden Alltagsverkehrs in unserer Region dar, ebenso werden die fehlenden Lücken zwischen Marchfeldkanal und Donauradweg, bzw. den Marchfeldschlössern geschlossen.

Foto: R.Makoschitz