Schnittstellentreffen im LK Waidhofen/Ybbs

schnittstellentreffen1Vor kurzem fand im LK Waidhofen/Ybbs wieder das jährliche Schnittstellentreffen statt.

Seit Dezember 2009 ist das Entlassungsmanagement im LK Waidhofen/Ybbs implementiert. Es handelt sich hier um eine kostenlose Serviceleistung der Kliniken. Durch die gezielte Beratung und Vorbereitung noch während des stationären Aufenthalts soll den PatientInnen ein gleitender Übergang vom Klinikum in Ihr Daheim oder eine andere Pflegeeinrichtung ermöglicht werden. Ziel ist dabei die Sicherstellung der poststationären Versorgung und das Vermeiden eines Bruches in der Versorgungskontinuität. Eine Abstimmung der verschiedenen Organisationen ist daher besonders wichtig.

DGKP Heike Matejka und DGKP Sonja Zwirner, (beide Entlassungsmanagement LK Waidhofen/Ybbs) luden zum jährlichen Schnittstellentreffen ein und konnten zahlreiche TeilnehmerInnen im LK Waidhofen/Ybbs begrüßen. Eingeladen waren neben den zuständigen MitarbeiterInnen aus den umliegenden Kliniken und Pflegeheimen auch VertreterInnen der Hilfsorganisationen Caritas, Hilfswerk und Volkshilfe, Gastvortragende der Abteilung medizinische Rehabilitation der BVA sowie eine Vertreterin der NÖ Landeskliniken Holding.

„Wir alle profitieren vom gemeinsamen Erfahrungsaustausch, der mehrmals pro Jahr stattfindet“ erklärt Heike Matejka. „Wo können wir uns gegenseitig unterstützen, wie können wir uns professionell organisieren, welcher Bedarf ist für die nähere Zukunft zu erwarten – all diese Themen kommen bei unseren Treffen auf den Tisch“, so Heike Matejka.

„In der ‚großen Runde‘ treffen wir uns jedoch nur einmal pro Jahr und diese Treffen finden immer in einem anderen Haus statt“, informiert Frau Matejka.

Auch der Austausch mit den extramuralen Einrichtungen der angrenzenden Bundesländern ist uns sehr wichtig, haben wir doch viele PatientInnen aus den umliegenden Gebieten, die anschließend dort wieder betreut werden“, informiert DGKP Sonja Zwirner über die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen aus den benachbarten Bundesländern.

Die Arbeit des Entlassungsmanagements wird aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Hoch betagte PatientInnen mit zum Teil chronischen Erkrankungen benötigen laufende medizinische und pflegerische Betreuung und dementsprechend gut abgestimmte Nahtstellen bei der Aufnahme- und Entlassungsplanung.

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