Südliches Waldviertel: Selbstbewusst und zukunftsfit

Mit dem Ende der Niederösterreichischen Landesausstellung auf Schloss Pöggstall beginnt für das Südliche Waldviertel ein neuer Abschnitt. Was bleibt, sind mehr als positive Erinnerungen. 45 neue Niederösterreichische Qualitätspartner, 31 ausgebildete Naturvermittler, ein reich-haltiges Natur- und Kulturangebot sowie die konsequente Weiterentwicklung der Wanderrou-ten machen die Region zukünftig zu einem gefragten Urlaubs- und Ausflugsziel.

Als Geheimtipp wird das Südliche Waldviertel nicht mehr wahrgenommen. Zu stark war das Inte-resse rund um die Niederösterreichische Landesausstellung „Alles was Recht ist“, den sechs Wald-viertel-Stationen sowie den ECHTdeckungsrouten. Mit den Investitionen rund um die Landesschau auf Schloss Pöggstall wurden die Weichen für die Zukunft gestellt, weiß Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav: „Es ist ein erfreulicher Aufschwung in der Region erkennbar. Der Zusammenhalt der Betriebe ist gestiegen, es sind zahlreiche Kooperationen entstanden. Alle Beteiligten gehen gestärkt aus dem Projekt hervor.“ Insgesamt gibt es 45 neue Niederösterreichische Qualitäts-partner sowie 31 ausgebildete Naturvermittler, die gemeinsam ein Ziel verfolgen: Den Gästen im Südlichen Waldviertel mehr Gastlichkeit, Qualität und Erlebnisse zu bieten. „Die Motivation der Betriebe ist groß, die Infrastruktur stark verbessert und die Natur- und Kulturschätze machen die Region unverwechselbar. Die Zeichen für die Tourismusregion stehen gut, um nachhaltig erfolg-reich zu sein“, ergänzt Bohuslav.
Bewegender Ausblick 2018

Das Südliche Waldviertel ist auch im kommenden Jahr ein attraktiver Partner bei der Ausflugs- und Urlaubsplanung. Das generalsanierte Schloss Pöggstall zählt weiterhin zu den Highlights der Regi-on. Kultur- und Geschichtsinteressierte kommen bei einem Besuch in den Genuss von mehreren Themenausstellungen und erfahren alles Wissenswerte zur Bau- und Besitzgeschichte des Schlos-ses. Für Andreas Schwarzinger, Geschäftsführer von Waldviertel Tourismus, ist die Optimierung des Wanderangebots eine der zentralen Aufgaben für 2018. „Mit der Neuauflage des Wanderfüh-rers, dem Ausbau der Infrastruktur sowie der Gestaltung des neuen ‚Lebensweges‘ sorgen wir für die Weiterentwicklung unserer Region.“ Aufbauend auf die beiden ECHTdeckungsrouten „Ysper-Weitental Rundwanderweg“ und „Kremstalweg“ wird auf einer Länge von rund 260 Kilometern in 14 abwechslungsreichen Etappen das menschliche Leben erwandert. Aufgrund der verschiedenen Abschnitte ist der Weg auch für Kurzurlaube und Tagesausflüge bestens geeignet.

Foto: Robert Herbst