Suzuki Swift – Generation 5

swift1Im Frühjahr präsentierte Suzuki den neuen Swift. Vom Design ist er wieder klar als Swift erkennbar und das ist gut so. Die bewährte Form (manche sagen knuffig) wurde konsequent weiterentwickelt und in der Technik in entscheidenden Details verbesssert.

So sind die Platzverhältnisse aufgrund der neuen Plattform für die vorne sitzenden Personen als üppig zu bezeichnen, die hinten Sitzenden freuen sich ebenso über ausreichend Knie- und Kopffreiheit. Ausserdem ist das Kofferraumvolumen um gut 50 Liter angewachsen. Bei den Platzverhältnissen also ein echter Fortschritt. Aufgerüstet wurde der Swift in Bezug auf Infotainement und Assistenzsystemen. In der Mittelkonsole befindet sich nun das neue 7 Zoll Touchscreen für Kommunikation, Navi und Audiosystem, welches intuitiv zu bedienen ist. In der Instrumenteneinheit vor dem Fahrer werden über ein 4,2 Zoll Multifunktionsdisplay fahrzeugrelevante Daten wie Verbrauch oder Anzeige der für die Abstandsregelung eingestellten Geschwindigkeit und des gewählten Fahrzeugabstandes angezeigt. Spielereien wie Verlaufsanzeige der Fliehkräfte oder Echtzeitanzeige von Leistung und Drehmoment sind auch dabei. Ebenso neu das kamera- und laserbasierende Sicherheitssystem (DSBS), welches Spurhalte-, Fernlicht- und Notbremssystem steuert.

Motorenseitig setzt Suzuki im Swift neben dem 1,2 Liter Dualjet-Motor mit 90 PS Leistung einen hochmodernen Einliter-Dreizylindermotor mit Turboaufladung ein. Unser Testfahrzeug war mit diesem überaus agilen Motor ausgestattet und war eine sehr gute Wahl. Der Motor läuft vibrationsfrei, hat kein störendes Turboloch und macht aus dem 900 Kilogramm Swift ein überaus agiles Fahrzeug, welches dank des straff, aber nicht hart, ausgelegten Fahrwerks sowohl auf der Autobahn, als auch auf kurvenreichen Strecken überzeugen kann. Eine Besonderheit stellt Suzuki´s Mild Hybrid dar. Dabei wird in einer 12-Volt Lithium-Ionen Batterie die anfallende Energie beim Bremsvorgang gespeichert und gibt sie beim Anfahren und Beschleunigen an den Verbrennungsmotor ab. Bringt mehr Leistung und spart Sprit. Unser Testverbrauch pendelte sich bei 5,2 Liter auf 100 Kilometer ein.

Die Preise beginnen bei moderaten 13.290,– Euro, lassen sich jedoch auf über 19.000,– Euro heben. Dafür gibt´s den Swift dann schon mit Allrad.

Fotos: slzswift4swift3swift2