TMS geht innovative Wege

Innovativ und dynamisch präsentierte sich die TMS St. Pölten mit ihren beiden neuen Zweigen: Josef Wanas, Gerhard Angerer, Michael Hörhan, Sophie Täuber, Sissy Nitsche-Altendorfer, Andreas Hartl und Martin Hablesreiter

Im Rahmen eines Pressebrunches stellte die TMS St. Pölten vor einer Vielzahl an Journalisten, Top-Wirten und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Tourismus ihre beiden neuen Schulzweige vor. Mit nächstem Schuljahr wählen die neuen Schüler einen der beiden Schwerpunkte „Food Design & Entertainment“ und „Digitales Marketing“, die mit jeweils zwei Wochenstunden pro Schuljahr im Stundenplan vertreten sein werden. Die Schwerpunkte stehen auch als Maturafach zur Möglichkeit.

Begrüßung – Direktorin Mag. Sissy Nitsche-Altendorfer:

„Wir wollen bei uns an der Schule offen sein und Neues wagen. Darum stellen wir heute Innovationen für die Zukunft vor. Mit den zwei Angeboten Food Design & Entertainment und digitales Marketing sind wir am Puls der Zeit. Das ist eine einzigartige Chance für Schüler im deutschen Sprachraum.“

Digitales Marketing – Mag Josef Wanas:

„5% der heimischen Betriebe sind digital gut vernetzt. Hier herrscht im ganzen Land ein enormer Aufholbedarf. Wir stoßen in diese Wissenslücke hinein – der Touristiker von morgen soll das digitale Handwerkszeug beherrschen. Wir wollen über die Funktion von Digitalisierung genauso lehren und lernen wie über das Selbst-Anwenden vom Fotografien bis zu Audio- und Video-Techniken.

Food Design – Mag. Martin Hablesreiter:

„Jedes Lebensmittel hat eine Geschichte in sich. Alles was wir essen, ist Teil unserer Kultur und Identität. Food Design ist nicht das Anrichten und Fotografieren von Essen ist keine Behübschung, sondern wir gehen den Dingen auf den Grund woher diese kommen und entwickeln daraus Ideen – etwa für nachhaltiges Wirtschaften. Es geht unter anderem darum wie wir Lebensmittel gestalten und mit Verschwendung umgehen.“

Direktorinstellvertreter Mag. Michael Hörhan:

„Entertainment spielt eine immer größer werdende Rolle. Die Menschen gehen abends kaum mehr fort um nur zu essen, sondern erwarten auch ein gewisses Maß an Unterhaltung dabei. Hörhan verweist unter anderem auf die Showbarkeeper die längst nicht mehr auf Schüler Niveau konkurrenzfähig sind sondern sich auch international bereits einen Namen gemacht haben. Bisher war etwa Showbarkeepen ein Freifach, nun wird es in die touristische und gastronomische Ausbildung miteinbezogen.“

Die Gäste wurden im Anschluss nicht nur durch die Schule geführt, sondern konnten mittels einer 3D-Brille auch digital nach Barcelona reisen.

Unter der Regie von Kochlehrer Wolfgang Lahmer wurde auf einem eigens geschaffenen Essensregal zu einem Brunch der anderen Art geladen, was von allen Gästen sehr goutiert wurde.

Foto: HAIDERER