Wie werde ich wahrgenommen?

Olt Stog erläutert die Körpersprache

Der Höhepunkt bei der Rhetorikausbildung der Militärgymnasiasten waren die Filmaufnahmen von Präsentationen. Nach drei Theorieblocks kam nun endlich die praktische Anwendung und die Teilnehmer haben durchaus ein positives Feedback bekommen.

Die Donnerstagnachmittagsausbildung ist im Jänner 2018 der Rhetorik gewidmet. Mag. Serge Claus schulte die Maturanten, mit dem Ziel Techniken und Methodenkompetenz für die kommenden Prüfungen zu erwerben. Die Theorie umfasste Inhalte wie Redevorbereitung, allgemeine Präsentationstechniken, Aufbau einer Rede, Redeangst, Körpersprache, Sprache und Stimme.

An diesem Donnerstag kamen drei Gasttrainer, um die praktische Ausbildung zu unterstützen: Bgdr iR. Josef Puntigam, Mjr Dr. Alexander Gstrein vom Institut für Offiziersbildung der Theresianischen Militärakademie und Olt Daniel Stog von der Entwicklungsabteilung.
Jeder Militärgymnasiast bereitete eine 5-minütige Präsentation nach ihrer Wahl vor, wurde dabei mit Videoaufzeichnung gefilmt und anschießend analysiert.
Aus dem Feedback des Vortragenden und der Zuhörer sollen die Militärgymnasiasten profitieren, indem ihnen ihr „blinder Fleck“ bei der Präsentation eines Referates oder einer Rede aufgezeigt wurde.

„Damit haben sie weitere Techniken erhalten und ihre Methodenkompetenz ausgeweitet“, so Prof. Claus am Ende der Ausbildung.
„Das Seminar hat mir gezeigt, dass es bedeutend schwieriger ist, die wichtigsten Information innerhalb der vorgegebenen Zeit darzulegen, als ich dachte. Das Feedback meiner Kameraden war sehr hilfreich genauso wie die Tipps von unserem Trainer. Allgemein denke ich, dass jeder Einzelne von uns wertvolles Feedback bekommen hat, das uns nicht nur bei dieser Präsentation geholfen hat, sondern auch bei zukünftigen Vorträgen im Berufsleben helfen wird“ resümierte Martin, der stellvertretende Schulsprecher aus der 8b.

Foto: MilRG