ARGE Sozialdienst Mostviertel erweitert Angebot um zwei teilzeitbetreute Wohn- und vier Tagesbetreuungsplätze

312
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister freut sich über die beschlossene Fördersumme von 110.000 Euro für die ARGE Sozialdienst Mostviertel in Amstetten

LR Teschl-Hofmeister: Land NÖ unterstützt Vorhaben mit 110.000 Euro

ST. PÖLTEN. Bei der letzten Sitzung hat die Niederösterreichische Landesregierung eine Förderung von insgesamt 110.000 Euro für Umbau- und Erweiterungsarbeiten der ARGE Sozialdienst Mostviertel in Amstetten beschlossen. „Die Bauarbeiten umfassten unter anderem das Errichten von zwei neuen teilzeitbetreuten Wohnplätzen, wofür das Land Niederösterreich eine Förderung von 50.000 Euro beschlossen hat. Ebenfalls neu sind die vier weiteren Tagesbetreuungsplätze, wofür ebenfalls heute eine Unterstützung von 60.000 Euro beschlossen wurde. Insgesamt belaufen sich die Förderkosten seitens des Landes Niederösterreich damit auf 110.000 Euro“, erklärt Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Die bestehende Tagesstätte wurde durch einen hofseitigen Zubau erweitert. Dieser Zubau umfasst unter anderem eine Mehrzweckhalle, Sanitär- und Umkleideräume sowie Lagerräume und Büro- bzw. Besprechungsräume. Durch die Errichtung der Mehrzweckhalle kann das Erdgeschoß nun zur Tagesstruktur genutzt und daher um vier Tagesbetreuungsplätze erweitert werden. Durch die Errichtung des Zubaus und dem damit einhergehenden Umzug der Büroräumlichkeiten wurden außerdem Platz für zwei neue Wohnplätze und zwei Aufenthaltsräume geschaffen.

Die ARGE Sozialdienst Mostviertel
Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdienst Mostviertel wurde 1984 in Mauer bei Amstetten gegründet. Heute besteht der Vereinssitz ARGE Sozialdienst Mostviertel aus der im Jahr 2008 in Betrieb genommenen Wohngemeinschaft mit angegliederter Tagesstruktur und einer Außenwohngruppe. Die ARGE Sozialdienst Mostviertel bietet teilbetreute Langzeit- und Übergangswohngemeinschaftsplätze für Frauen und Männer mit psychischer Erkrankung und psychosozialer Beeinträchtigung, sowie Tagesbetreuungsplätze.

Foto: Josef Herfert