Autotest Hyundai Tucson: Hyundai überarbeitete nach drei Jahren Bauzeit sein meistverkauftes Modell. Optisch war nicht viel zu machen und so beschränkte sich Hyundai darauf, an der Front den Kühlergrill nach zu schärfen und die optional erhältlichen LED-Scheinwerfer mit einer neuen Grafik auszustatten. Am Heck gefallen ebenfalls die neuen LED-Heckleuchten sowie neugestaltete Heckklappe. Leichtmetallräder bis 19 Zoll tragen zu noch mehr Dynamik im Erscheinungsbild bei.

Im Innenraum fällt sofort der freistehende Touchscreen bis zu einer Größe von 8 Zoll auf. Sympathisch ist, dass die Bedienung für Klimaanlage ausgelagert wurde. Drehregler und Druckknöpfe für Sitzheizung sowie Kühlung sind logisch angeordnet und geben keine Rätsel auf. Ebenso positiv aufgefallen ist die Verwendung von neuen Soft Touch-Materialien, die den Innenraum wesentlich aufwerten. Platzverhältnisse wie gehabt auf höchstem Niveau. Die Passagiere vorne nehmen auf optional erhältlichen, elektrisch vielfach verstellbaren Ledersitzen Platz, die nicht nur beheizt, sondern auch gekühlt werden können. Im Kofferraum Platz in Hülle und Fülle. Gut zu verwenden ist der doppelte Ladeboden. Hyundai bietet auch noch ein Ablagefach für die Gepäckraumabdeckung, falls diese gerade nicht gebraucht wird.

Autotest Hyundai Tucson

Natürlich legt Hyundai großen Wert auf aktive Sicherheit und so hielten der Müdigkeitserkenner, 360 Grad Übersichtskameras, Fernlichtassistent und Abstandregeltempomat erstmals Einzug im neuen Tucson.

Motorenseitig dient ein 1,6 Liter Benzindirekteinspritzer mit 132 PS als Einstiegsmodell. Uns wurde der 1,6 Liter Motor mit Turboaufladung zur Verfügung gestellt. Die Leistung steigt dadurch auf 177 PS und in Zusammenspiel mit dem 7 Gang Doppelkupplungsgetriebe entwickelt sich der Tucson zu einem idealen Alltagsbegleiter. Motorengeräusche im Innenraum – Fehlanzeige. Ebenso Windgeräusche. Einzig die 19 Zöller geben Laute von sich. Rundumsicht vorbildlich. Bereits aus dem Stand schiebt der Motor den rund 1,7 Tonnen schweren Tucson mit Nachdruck vorwärts. Allrad sei Dank. Angenehm fielen die weichen Schaltvorgänge auf.

Dieselseitig gibt es Neuigkeiten zu vermelden. Der Zweiliter Dieselmotor mit 185 PS wird als erstes Hyundai Modell mit 48 Volt-Technik ausgestattet. Effekt dabei ist, dass das zweite Netz einen über Riemen mit der Kurbelwelle verbundenen Startergenerator versorgt und dieser unterstützt den Verbrennungsmotor bei jedem Beschleunigungsvorgang. Ergebnis ist eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs von rund sieben Prozent. Ebenso neu bei dieser Topmotorisierung ein Achtgang-Getriebe.

Mehr Infos über Hyundai unter https://www.hyundai.at/

Fotos: slz

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