Beherrschen der Sprache ist oberstes Gebot für Chancengleichheit

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Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras betonen: Das Beherrschen der deutsche Sprache schafft gleiche Chancen für alle

Nach dem Vorbild des Landes Niederösterreich wurden vor einem halben Jahr bundesweit Deutschklassen eingeführt. Ziel dieser Deutschklassen ist es, Schülerinnen und Schülern, die aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse dem Unterricht nicht folgen können, in so genannten Deutschförderklassen sprachlich fit zu machen.

„In Niederösterreich gibt es derzeit 50 Deutschförderklassen mit 662 Schülerinnen und Schülern. 29 davon konnten bereits nach einem halben Jahr in eine normale Klasse wechseln, das heißt, sie können dem Unterricht folgen“, erklärt Bildungsdirektor Johann Heuras. Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betont: „Es ist von zentraler Bedeutung, dass die Schülerinnen und Schüler auch wirklich die deutsche Sprache erlernen. Nur wer dem Unterricht ohne Schwierigkeiten folgen kann, für den gibt es auch gute Bildungschancen. Im Zweifelsfall ist es daher besser, Kinder länger in einer Deutschklasse zu belassen, als sie zu früh in eine Regelklasse zu schicken.“

Um festzustellen, ob Kinder für den Übertritt in die Regelklasse geeignet sind, bleibt aber die Forderung aufrecht, dass die Kriterien zur Beurteilung dazu standardisiert werden müssen, um objektiv vergleichen zu können. „Offensichtlich werden in unterschiedlichen Schulen unterschiedliche Ansprüche und Kriterien gestellt. In Niederösterreich wird jedenfalls sehr darauf geachtet, dass das Niveau wirklich passt“, merken Teschl-Hofmeister und Heuras an.

Die Bildungslandesrätin und der Bildungsdirektor sind sich einig, dass die Deutschklassen ein wichtiges und richtiges Bildungsinstrument sind. „Die deutsche Sprache ist die Grundlage für eine erfolgreiche Integration und das Zusammenleben in Österreich. Sie ermöglicht gleiche Chancen für alle – im Gesellschafts- und im Berufsleben“, so Teschl-Hofmeister und Heuras abschließend.

Foto: Büro LR Teschl-Hofmeister