Beim Roten Kreuz ist Pflege auch „Männersache“

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Mittlerweile sind 6 der 32 Angestellten in der Hauskrankenpflege beim Roten Kreuz Baden männlich. Und es werden immer mehr. Die männlichen Kollegen punkten mit ihrem Auftreten, ihrer Empathie und ihrem lockeren, gleichzeitig aber hochprofessionellen Patientenumgang. Sowohl die Klienten als auch die Mitarbeiter schätzen die persönliche Bindung zueinander, die in der häuslichen Pflege wesentlich höher ist als im Klinikalltag. Auch die familienfreundlichen Arbeitszeiten und Blockdienste beim Roten Kreuz werden von den Arbeitnehmern geschätzt.

„In Zukunft werden wahrscheinlich noch mehr Männer bei uns tätig sein. Vor allem unsere männlichen Klienten freuen sich, auch mal von Mann zu Mann mit jemandem sprechen zu können. Aber auch bei den weiblichen Klientinnen schwindet eine eventuelle Distanzierung und das Schamgefühl, sobald sie die Pfleger näher kennen lernen und die Freude über die Mischung aus Professionalität und Lockerheit überwiegt. Sollten unsere Klienten männliche oder weibliche Pflegekräfte bevorzugen, nehmen wir in der Planung darauf selbstverständlich Rücksicht“, erzählt Pflegedienstleiterin Sigrid Kitzelberger.

Improvisationstalent, selbstständiges Arbeiten und die Nähe zu den Klienten zählen zu den größten Herausforderungen in der häuslichen Pflege, sorgen aber gleichzeitig für ein abwechslungsreiches und spannendes Aufgabengebiet. Das Rote Kreuz bietet für die Klienten eine umfassende Betreuung und stellt aufgrund der breiten Angebotsvielfalt auch gerne weitere Kontakte zB zum Betreuten Reisen, Seniorennachmittagen, Pflegemittelverleih usw. her.

Frau Scheerer bekommt mehrmals pro Monat Besuch von Rotkreuz-Mitarbeitern und möchte inzwischen am liebsten nur mehr von ihren „Buam“ betreut werden. „Ich freue mich jedes Mal, wenn einer der jungen Männer bei mir läutet. Sie haben immer einen lustigen Schmäh auf den Lippen, erzählen von ihren Kindern und das ein oder andere Mal haben sie mir nach der Pflege auch schon beim Wechseln einer kaputten Glühbirne geholfen.“

Foto: zVg/Rotes Kreuz

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