Bergrettung wichtig für Niederösterreich

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Bergrettung
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig mit Landesleiter Matthias Cernusca. Foto: © NLK Burchhart

Freiwilligkeit und Ehrenamt haben in Niederösterreich einen ganz besonderen Stellenwert, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu diesem Beschluss: „Die Bergrettung ist eine tragende Säule der großen Sicherheitsfamilie in Niederösterreich. Die Helferinnen und Helfer der Bergrettung zeichnen sich durch große Einsatzbereitschaft und ebenso große Kompetenz aus. Sie haben bereits in vielen schwierigen Situationen geholfen und viele Menschenleben gerettet. Daher wollen wir dieses großartige Engagement auch nach besten Kräften unterstützen.“

„Rettungseinsätze im alpinen Gelände sind keine einfache Sache, sondern ein Job für hochspezialisierte Einsatzkräfte“, erklärt NÖ Gesundheitslandesrätin Königsberger-Ludwig. Als Sicherheitsnetz im alpinen Raum sorge die Bergrettung im Notfall zuverlässig für professionelle Hilfe. „Die finanzielle Unterstützung der Rettungseinheit ist deswegen ein großes Anliegen des Landes Niederösterreich, zumal die Aufgabenstellungen in den Bergen ständig wachsen“, spricht Königsberger-Ludwig für die ehrenamtliche Arbeit allen Bergretterinnen und Bergrettern Dank und Anerkennung aus.

Die Bergrettung hat es sich zum Ziel gemacht, abseits des öffentlichen Straßennetzes im unwegsamen, insbesondere alpinen Gelände Verunglückten, Vermissten, Erkrankten oder sonst in Not Geratenen zu helfen, sie zu suchen, zu versorgen, zu bergen und abzutransportieren. Im Jahr 2017 wurden von den 1.330 ehrenamtlichen Retterinnen und Rettern 682 Einsätze geleistet.