Bundesheer liefert Schutzmasken zur NÖ Bildungsdirektion in St. Pölten

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Lieferung von Schutzmasken: Bildungsdirektor Johann Heuras, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungsminister Heinz Faßmann, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Vertreter des Bundesheeres und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (v.l.n.r.) Foto: © NLK Burchhart

Heute Vormittag haben Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Bildungsminister Heinz Faßmann gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer Schutzmasken für Niederösterreichs Maturantinnen und Maturanten zur Bildungsdirektion nach St. Pölten geliefert. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras nahmen symbolisch die ersten Schutzmasken für die rund 139 Bundesschulen in Niederösterreich in Empfang und wünschen den Maturantinnen und Maturanten alles Gute und viel Erfolg: „In Niederösterreich werden ca. 7.000 Schülerinnen und Schüler zur heurigen Matura antreten, wozu wir ihnen alles Gute und viel Erfolg wünschen. Mit den gelieferten Schutzmasken ausgestattet, werden auch während der Prüfungen die gesundheitlichen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten und damit alle Klassenkolleginnen und –kollegen, sowie das gesamte Prüfungspersonal geschützt.“

„Wichtig ist, dass die Wiederaufnahme des Unterrichts mit einer Verhinderung von Infektionen in Einklang gebracht wird. Ich freue mich, dass wir mit dem Österreichischen Bundesheer einen starken Partner gefunden haben, der uns bei der Auslieferung der Masken an die Schulen unterstützt“, so Bildungsminister Heinz Faßmann.

„Zur Bewältigung der Krise arbeiten alle Ministerien eng zusammen. Daher ist es für mich selbstverständlich, das Bildungsministerium bei der Verteilung der Masken an Österreichs Schulen mit der logistischen Expertise des Bundesheeres zu unterstützen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

In Niederösterreich sind es über 7.000 Schülerinnen und Schüler, die ab dem 4. Mai ihre dreiwöchige Maturavorbereitung beginnen. Darüber hinaus werden rund 1.500 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen aus den Berufsbildende Mittlere Schulen (BMS) wieder in die Schule kommen. Bei aller Notwendigkeit der langsamen und schrittweisen Schulöffnung steht die Gesundheit aber weiterhin an erster Stelle. So wurde Anfang April bekannt gegeben, dass die Zentralmatura 2020, wenn auch mit Änderungen hinsichtlich Durchführung und Bewertung, stattfinden wird. Im Rahmen eines „Hygiene-Handbuches“ wurden verbindliche Regelungen für die Vorbereitung und Durchführung der Zentralmatura festgelegt.

„Die schriftliche Matura wird sich so gestalten, dass im Haupttermin nur in drei Prüfungsgebieten geprüft werden wird. Wobei an berufsbildenden Schulen eines der drei Prüfungsgebiete auch eine fachbezogene Klausurarbeit sein kann“, erklären Mikl-Leitner, Teschl-Hofmeister und Heuras. Eine mündliche Matura wird es für die diesjährigen Maturantinnen und Maturanten nicht geben, es sei denn eine Kandidatin oder ein Kandidat wünscht, in einem oder mehreren Gegenständen mündlich geprüft zu werden.

„Dass die Schülerinnen und Schüler nun geplant und schrittweise in die Schule kommen ist sicherlich für alle Betroffenen ein wichtiger und richtiger Schritt. So kehren immer mehr Eltern in ihre Berufe zurück und die Betreuung von zu Hause wird damit schwieriger. Wir sehen das jetzt schon an den steigenden Zahlen von betreuten Kindern in der Schule. Mittlerweile werden rund 2.800 Schülerinnen und Schüler in der Schule betreut, vor Ostern waren es nur 400 und die Tendenz ist eindeutig steigend. An dieser Stelle danken wir auch den Pädagoginnen und Pädagogen die sich in dieser herausfordernden Zeit besonders um ihre Schülerinnen und Schüler bemühen und sie bestmöglich begleiten“, bedanken sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras abschließend.