Bundesminister Schallenberg zu Arbeitsgespräch im NÖ Landhaus

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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Außenminister Alexander Schallenberg (r.) und Landesrat Martin Eichtinger (l.). Foto: © NLK Pfeiffer

„Das grenzenlose Reisen im Schengenraum gehört für die europäischen Bürgerinnen und Bürger zu den größten Errungenschaften der Europäischen Union. Die Wiederherstellung dieser liebgewonnenen und wertgeschätzten Reisefreiheit ist ein viel diskutiertes Thema in der Bekämpfung der Pandemie. Die schrittweise Wiederherstellung der Reisefreiheit durch das Außenministerium ist somit ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität“, freuen sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Martin Eichtinger beim Arbeitsgespräch mit Außenminister Alexander Schallenberg im Niederösterreichischen Landhaus.

„Wir sind, was die Pandemie betrifft, noch nicht über den Berg. Ich bin aber sehr froh, dass wir mit den Lockerungen, die die Bundesregierung in den vergangenen Tagen bekannt geben konnte, wieder etwas mehr Bewegungsspielraum gewonnen haben. Wenn man in diesem Sommer ins Ausland fährt, egal ob aus geschäftlichen oder familiären Gründen oder um Urlaub zu machen, sollte man sich jedenfalls informieren, wie komme ich auch im Fall des Falles wieder zurück, wie sieht es vor Ort mit Mobilität, mit Sicherheit und Gesundheitsversorgung aus. Wir sind in Österreich, gerade auch hier in Niederösterreich, in der glücklichen Lage, jede Menge Urlaubsdestinationen direkt vor der Haustüre zu haben, die wir diesen Sommer nutzen sollten. Ich appelliere an Jede und Jeden, jedenfalls weiterhin Vorsicht walten zu lassen und bei Auslandsreisen die Reiseregistrierung zu nutzen,“ so Außenminister Alexander Schallenberg.

„Den erfolgreichen Maßnahmen der Bundesregierung ist es geschuldet, dass dieser wichtige Schritt der Wiederherstellung der Reisefreiheit in Richtung Normalzustand gegangen werden konnte. Nichtsdestotrotz müssen wir weiterhin aufpassen und vorsichtig bleiben, damit die Infektionszahlen so gering wie möglich bleiben, um an den offenen Grenzen festhalten zu können. Gerade für die Sommermonate ist es daher meine Bitte, dass viele unserer Landsleute heuer ihren Urlaub im eigenen Land machen. Es gibt viele tolle Ausflugsziele und Plätze in Niederösterreich, die es neu zu entdecken gilt“, ist Landeshauptfrau Mikl-Leitner überzeugt.

In den vergangenen Wochen und Monaten hat man sich mit seinen Gesprächspartnern dies- und jenseits der Grenze via Videotelefonie ausgetauscht. „Nun empfinde ich es als persönlichen Meilenstein, dass Reisen – in erster Linie ins benachbarte Ausland und mit Hausverstand – wieder möglich sind und wir so den Dialog im persönlichen Treffen wieder intensivieren können“, so Europa-Landesrat Eichtinger, der in diesem Zusammenhang auf die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen entlang der 414 km langen ehemaligen Grenze zu Tschechien und der Slowakei verwies.

Die Pandemie bedingte Verschiebung der 25. Jubiläumsveranstaltung des Europa-Forum Wachau von Juni des heurigen Jahres auf 10. bis 12. Juni 2021 war ebenfalls Inhalt des Arbeitsgespräches mit Bundesminister Schallenberg. „Gemeinsam wollen wir die über Jahre gewachsene gute Zusammenarbeit und Synergieschöpfung mit dem Außenministerium fortsetzen“, erklären Mikl-Leitner und EFW-Präsident Eichtinger.