Das Computerzeitalter bringt eine enorme Datenflut mit sich, die stets zugänglich sein soll. Dafür braucht man viel Speicherplatz. Wissenschaftler wollen die bisherigen Speichermethoden revolutionieren, indem sie ein Speichersystem aus der Natur imitieren, dass alles andere in den Schatten stellt: die DNA.

Im Detail: Die DNA enthält Milliarden von biologischen Informationen. „Wir können sie aus Knochen von zotteligen Mammuts extrahieren . . . und sogar auswerten“, sagt Nick Goldman vom Europäischen Bioinformatik-Institut. „DNA ist auch unglaublich klein, dicht und braucht keine Stromversorgung bei der Lagerung. Das macht Transport und Aufbewahrung leicht.“ Kann man die DNA auch als Datenträger verwenden? Forscher sagen: Ja!

Wissenschaftler haben in künstlich hergestellter DNA verschlüsselte Texte, Bilder und Audiodateien gespeichert, ähnlich dem Prinzip, wie digitale Daten gespeichert werden. Die Forscher waren danach in der Lage, die gespeicherten Daten mit 100-prozentiger Genauigkeit wieder zu entschlüsseln. Sie denken, dass in Zukunft auf einem Gramm künstlicher DNA genauso viele Daten gespeichert werden könnten wie auf 3 000 000 CDs — und das für Hunderte, wenn nicht gar Tausende von Jahren. Auf DNA könnte theoretisch das digitalisierte Wissen der ganzen Welt archiviert werden. Deswegen hat man die DNA schon als „die ultimative Festplatte“ bezeichnet.

Mehr dazu unter https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/wissenschaft/wer-hat-erfunden/

Foto: JZ

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