ecoplus International unterstützte im ersten Halbjahr 195 NÖ Unternehmen

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Direktor Hermann Kalenda (RLB NÖ-Wien), Generaldirektor-Stellvertreter der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, Geschäftsgruppe Kommerzkunden Reinhard Karl, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues, ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki

Waren und Dienstleistungen aus Niederösterreich sind auch im Ausland hoch geschätzt. Doch der Schritt in neue Märkte kann gerade für KMU sehr herausfordernd sein. Hier bietet ecoplus International, eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der RLB NÖ-Wien, professionelle Unterstützung.

195 heimische Unternehmen haben in den ersten sechs Monaten 2019 mehr als 400 Dienstleistungen in Anspruch genommen. „Der Export ist in einer kleinen Volkswirtschaft wie der unseren ein wichtiges Standbein. Es ist uns daher auch ein großes Anliegen, die niederösterreichischen Exporteure bestmöglich zu unterstützen und dank der Aktivitäten von ecoplus International, die in unseren Top Exportmärkten vor Ort für die heimischen Unternehmen da sind, sind wir hier auch ganz hervorragend aufgestellt“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Die niederösterreichische Wirtschaft entwickelt sich sehr gut. Export ist dabei ein wesentlicher Wachstumsfaktor, denn schließlich wird rund die Hälfte unseres Bruttoregionalprodukts im Ausland erwirtschaftet. Die gerade veröffentlichten Exportzahlen Niederösterreichs belegen: der Exportmotor brummt –auch 2018 konnten Waren im Wert von 23,1 Milliarden Euro exportiert werden. Das ist ein Plus von über 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das erste Halbjahr 2019 liegen uns noch keine Zahlen vor, aber ich gehe davon aus, dass auch heuer die Exporte wieder zulegen werden “, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die CEE Märkte stehen seit dem Beginn der EU Osterweiterung im Jahr 2004 im Fokus der niederösterreichischen Internationalisierungsstrategie. Damals wurden in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Polen Auslandsbüros von ecoplus International eröffnet, 2007 folgte Rumänien. Um auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten im Bereich Export gut aufgestellt zu sein, setzt das Land Niederösterreich seit 2011 auf Diversifikation – das Tätigkeitsgebiet von ecoplus International wurde auf außereuropäische Märkte ausgeweitet – wie etwa in die USA oder 2019 China – ohne jedoch dabei die Nahmärkte zu vernachlässigen. Die USA sind der mit Abstand wichtigste außereuropäische Markt – ein Riesenmarkt in jeglicher Hinsicht. Das Warenexportvolumen beträgt bereits 1,2 Milliarden Euro. Um zu reüssieren, ist eine sehr gute Vorbereitung und lokales Marktwissen nötig. Aus diesem Grund arbeitet ecoplus International sehr eng mit einem Repräsentanten vor Ort zusammen.

Absatzpotenzial gibt es auch noch in Richtung China, wohin derzeit niederösterreichische Waren im Wert von rund 400 Millionen Euro geliefert werden, halb so viel wie in die „kleine“ Slowakei mit 830 Millionen Euro. Anlässlich einer von ecoplus International mitorganisierten großen Wirtschaftsdelegation nach Shanghai, Hangzhou und Hongkong im April 2019 konnten sich die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Leitung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ein gutes Bild von der Dynamik Chinas machen und wertvolle Kontakte knüpfen oder vertiefen. Auch nach Frankreich, das mit einem Warenexportvolumen von rund 760 Millionen Euro an neunter Stelle der wichtigsten Exportländer Niederösterreichs liegt, wird noch Exportpotenzial geortet. „Unsere Wirtschaftsdelegation im Juni nach Paris und Lyon hat uns darin bestätigt, dass der französische Markt enorm an Dynamik zugelegt hat – davon sollen und können unsere Exporteure jedenfalls profitieren“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Dass wir den CEE Märkten in den herausfordernden Jahren nach der Finanz- und Wirtschaftskrise treu geblieben sind, hat sich bewährt, denn wir profitieren enorm von der Wachstumsdynamik in diesen Ländern. Das spiegelt sich auch in den beeindruckenden Exportzuwächsen im Jahr 2018 wider – wie etwa nach Ungarn mit einem Plus von 13,5 Prozent oder nach Rumänien mit einer Steigerung von 22,3 Prozent“, erläutern ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues.

Die Kunden von ecoplus International sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen, bei denen der klassische Export im Fokus steht. Daher stehen im Rahmen der Unterstützungsangebote seitens ecoplus International die Vertriebspartner- und Kundensuche inklusive entsprechender Dienstleistungen wie Branchen- und Marktrecherchen, Marketing und PR oder auch die Begleitung vor Ort im jeweiligen Exportmarkt im Fokus.

Foto: Jana Madzigon