Ehrenstatuette „Heiliger Leopold“ für den ehemaligen St. Pöltner Bischof Klaus Küng

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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll mit dem ehemaligen Diözesanbischof von St. Pölten, Klaus Küng, der heute, Donnerstag, im NÖ Landhaus mit der Ehrenstatuette „Heiliger Leopold“ ausgezeichnet wurde. Foto: © NLK Filzwieser

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überreichte anlässlich einer feierlichen Verabschiedung von Klaus Küng im NÖ Landhaus die „Ehrenstatuette Heiliger Leopold“ an den ehemaligen Diözesanbischof. Küng hatte am 1. Juli dieses Jahres das Amt des St. Pöltner Bischofes an seinen Nachfolger Alois Schwarz übergeben.

In ihrer Laudatio sagte die Landeshauptfrau dem emeritierten Bischof ein „ganz großes Dankeschön für das Miteinander“. Im Rückblick auf den Werdegang von Klaus Küng meinte sie, dieser habe „den Glauben nicht nur vermittelt, sondern auch gelebt“, und dadurch sei Küng „immer ein ganz großes Vorbild“ gewesen: „Du hast gezeigt, was es heißt, Hirte, Seelsorger und Wegweiser zu sein.“

Küng habe „Gräben überwunden und Brücken gebaut“ und habe sich dabei durch „sehr viel Besonnenheit, Sensibilität und Durchsetzungskraft“ ausgezeichnet. Sie dankte dem ehemaligen Bischof für dessen „unglaubliche Verbundenheit mit den Menschen in Niederösterreich“ und erinnerte auch an gemeinsame Denkmalschutzprojekte wie die Basilika Sonntagberg und die Basilika Maria Taferl. Ebenso dankte sie ihm für sein „ganz klares Bekenntnis zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche, zwischen Diözese und Land“.

Der emeritierte Diözesanbischof zeigte sich in seinen Dankesworten „wirklich bewegt“, er habe mit dieser Auszeichnung „eine ganz große Freude“. Er habe es stets als Geschenk betrachtet, dass ihm Land und Leute so ans Herz gewachsen seien. Auch er dankte für das „sehr wertvolle Miteinander“, das er in Niederösterreich erlebt habe: „Viele Dinge wären gar nicht möglich, wenn es nicht dieses Zusammenwirken von Land und Kirche gebe.“

Klaus Küng wurde 1940 geboren. Er studierte zunächst Medizin in Innsbruck und Wien, wo er 1964 promovierte. Von 1965 bis 1969 studierte er Theologie in Rom, 1970 wurde er zum Priester geweiht. Im Jahr 1989 wurde Küng zum Bischof von Feldkirch ernannt, von 2004 bis 2018 war er Bischof der Diözese St. Pölten.

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