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Die Anerkennung der „Great Spa Towns of Europe“ hat der Kurorteforschung neuen Schwung gegeben. Sehr anschaulich gab Martin Scheutz, Universitätsprofessor am Institut für Geschichtsforschung an der Universität Wien, Einblicke in das Phänomen Kurstädte. Dabei ging es einerseits um die verschiedenen Varianten eines Kur- oder Badeorts und deren Entwicklung, andererseits um die Auswirkungen auf die Orte durch die Kurgäste. Aus den Kurlisten, die es auch von Baden gibt, lässt sich viel auslesen, wie er anhand von Bad Ischl und Meran erläuterte. Vielfältig sind jedenfalls die Forschungsfelder, die auch auf Baden zutreffen. Wie die anschließende Diskussion zeigte, stoßen all diese Themen rund um Tourismus, Politik, Architektur, Gesellschaft auf großes Interesse bei der Badener Bevölkerung.

Martin Scheutz (Universitätsprofessor am Institut für Geschichtsforschung an der Universität Wien), Ulrike Scholda (Leiterin Abt. Museen) und StR Hans Hornyik.

Badens UNESCO-Welterbe Koordinator Hans Hornyik: Die Auseinandersetzung der Universitäten, in diesem Fall der Uni Wien mit dem Phänomen „Kurstadt“ ist eine wichtige Ergänzung und Kontrolle für die wissenschaftliche Forschungsarbeit der Great Spa Towns of Europe. Ich danke Univ.Prof. Scheutz für seine Befassung mit diesem für Baden so bedeutenden Forschungsfeld.

Foto: © 2021psb/sap

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