Erfolgreiche Bilanz der NÖ Lehrlingsoffensive

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Landesrat Martin Eichtinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und AMS NÖ-Landesgeschäftsführer Sven Hergovich (v.l.n.r., im Bild mit zwei Jugendlichen) freuen sich über die erfolgreiche Bilanz der NÖ Lehrlingsoffensive. Foto: © NLK Burchhart

Am 1. Jänner 2019 startete die größte Lehrlingsoffensive, die es jemals in Niederösterreich gegeben hat. Das Land Niederösterreich, das Arbeitsmarktservice (AMS) Niederösterreich und der Europäische Sozialfond (ESF) haben dafür 46 Millionen Euro in die Hand genommen, um allen Jugendlichen bis 25 Jahre einen fixen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen.

Jetzt wird positive Bilanz gezogen: „Die Jugendlichen haben fast alle Plätze, die im Rahmen der NÖ Lehrlingsoffensive angeboten wurden, genutzt. 6.238 junge Menschen nahmen das Angebot wahr, 1.153 davon haben mittlerweile eine sichere Lehrstelle oder einen Arbeitsplatz“, freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ergänzt: „Wir können dadurch den jungen Menschen helfen, ihre Zukunft zu gestalten.“

Das Bundesland Niederösterreich verzeichnet das dritte Jahr in Folge (seit März 2017) sinkende Arbeitslosenzahlen: „Das Jahr 2019 war ein Rekordjahr mit einem kräftigen Minus von 10,5 Prozent im Jahresdurchschnitt bei der Jugendarbeitslosigkeit. Das bestätigt, dass unser Weg der richtige ist. Unser Ziel ist es, den Fachkräftemangel zu bekämpfen und den Jugendlichen eine Perspektive zu geben. Deshalb werden wir die Lehrlingsoffensive im Jahr 2020 im selben Umfang und erneut mit 46 Millionen Euro fortsetzen“, so der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger.

AMS NÖ-Landesgeschäftsführer Sven Hergovich ergänzt: „Personen, die lediglich einen Pflichtschulabschluss vorweisen können, sind im Schnitt bis zu ihrer Pension zwölf Jahre lang arbeitslos und deshalb ist diese Initiative jedenfalls eine sinnvolle Investition in die Zukunft der jungen Menschen in Niederösterreich.“

Die Lehrlingsoffensive beruht auf drei wichtigen Säulen: Erstens die sieben Jugendbildungszentren, die auch 2020 wieder 4.600 Plätze für Jugendliche unter 25 Jahren zur Verfügung stellen werden, zweitens das Projekt „Auf zum Lehrabschluss“ mit 248 Plätzen im kommenden Jahr und drittens die überbetrieblichen Lehrwerkstätten mit 2.050 Plätzen im Jahr 2020. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont: „Wir zeigen, dass wir durch gemeinsame Projekte und durch gelebtes Miteinander viel für den niederösterreichischen Arbeitsmarkt erreichen können!“