Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras Foto: © NLK Burchhart

Die aktuelle Situation rund um Covid19 und die damit verbundenen, völlig neuen Herausforderungen an die Schulen, Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler können mit digitalen Lerntools und entsprechenden Kommunikationstools wesentlich erleichtert werden. Bildungsminister Heinz Faßmann zog am heutigen Montag eine erste positive Bilanz.

Niederösterreichs Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras schließen sich dieser ersten Einschätzung an: „Die Zahlen sprechen für sich: Über 90 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer und über 80 Prozent der Eltern haben nach der ersten Woche mit den neuen Maßnahmen rückgemeldet, dass der Lernstart gut gelungen ist. Die Situation ist für uns alle neu und stellt uns gewiss vor einige Herausforderungen. Wir möchten an dieser Stelle auch betonen, dass sich bitte weder Eltern noch Schülerinnen und Schüler Sorgen um Noten oder Leistungsbeurteilungen machen müssen. Es werden die aktuellen besonderen Umstände jedenfalls berücksichtigt werden.“

„Die neuen und unerwarteten Herausforderungen der letzten Wochen haben uns alle vor eine völlig neue Situation gestellt, auch was den Unterricht betrifft. Nach einer Woche sehen wir aber, dass das „System Schule“ ein sehr flexibles ist und es innerhalb kürzester Zeit gelungen ist, den gesamten Schulbetrieb umzustellen. Es war dies eine sehr große Umstellung für unsere Schülerinnen und Schüler und für unsere Pädagoginnen und Pädagogen, aber es funktioniert sehr gut. Es hat sich gezeigt, dass sich der Aufbau diverser Lernplattformen und Kommunikationskanäle, wie School Fox oder LMS, durchaus bewährt haben. Sie funktionieren gut und auch der laufende Kontakt zwischen den Lernenden und den Lehrenden ist gewährleistet – sei dies über Mail, eigenen Kommunikations-Plattformen oder über das Telefon. Wir achten seitens der Bildungsdirektion vor allem darauf, dass weder unsere Schülerinnen und Schüler, noch die Eltern alleine gelassen werden, sondern laufend begleitet und serviciert werden. Kein Schüler und keine Schülerin darf in dieser herausfordernden Zeit zurückbleiben“, so Teschl-Hofmeister und Heuras.

„Um ein qualitative Fortführung des Unterrichts auch von zu Hause aus sicherstellen zu können ist es notwendig, dass die Lerninhalte trotz räumlicher Trennung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, pädagogisch wertvoll aufbereitet und vermittelt werden können. Einen großen Dank möchten wir dazu unseren Direktorinnen und Direktoren sowie Pädagoginnen und Pädagogen für ihr großartiges Engagement aussprechen. Die Kinder werden heute mit Neuen Medien, Smartphones und Tablets groß. Für sie gehören diese Dinge zum ganz normalen Lebensalltag. Umso wichtiger ist es daher, ihnen sinnvolle Einsatzmöglichkeiten mit auf den Weg zu geben. Mit dem NÖ Medienzentrum haben wir darüber hinaus ein hervorragendes Kompetenzzentrum, das die Pädagoginnen und Pädagogen beim Umgang und Einsatz von innovativen Bildungsmedien hervorragend unterstützen und anleiten kann“, so die Bildungs-Landesrätin und der Bildungsdirektor.

Ebenfalls wichtiger Teil der pädagogischen Arbeit ist die Kommunikation mit den Eltern, welche auch in Zeiten des Fernunterrichts verlässlich funktionieren muss. Das Land Niederösterreich hat bereits vor einem Jahr „SchoolFox“-Lizenzen für alle niederösterreichischen Pflichtschulen erworben. „SchoolFox“ ist ein Schulmessenger (digitales Mitteilungsheft), der den Schulen eine direkte, einfache Kommunikation mit den Eltern ermöglicht – per mobiler App oder über den Computer. Nach einem Jahr nutzen bereits über 520 niederösterreichische Pflichtschulen in 2.920 Klassen „SchoolFox“. Die App ermöglicht Nachrichten und Dateien an die Eltern zu versenden, die Eltern können diese unkompliziert bestätigen und die Schule erhält die Bestätigungen in übersichtlichen Listen.