LR Teschl-Hofmeister: NÖ Weihnachtsbäume steigern regionale Wertschöpfung und schonen das Klima

PYHRA. Mit dem Start der Adventszeit beginnt an der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Pyhra der traditionelle Christbaumverkauf, der sich in der Region großer Beliebtheit erfreut.

„Im Forstgarten der Fachschule Pyhra kann man sich die passende Nordmannstanne selbst aussuchen, die dann fachgerecht umgeschnitten wird. Das garantiert langanhaltende Frische, hohe Qualität und ist ein echter Beitrag zum Klimaschutz“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „In Niederösterreich werden rund eine Million Christbäume aus bäuerlicher Erzeugung verkauft, was eine Wertschöpfung von 22 Millionen Euro für die Region bedeutet. Österreichweit gelangen rund 2,5 Bäume aus landwirtschaftlicher Produktion in den Handel. Dies sichert Arbeitsplätze im ländlichen Raum und stärkt die heimische Land- und Forstwirtschaft“, so Teschl-Hofmeister.

„In der schuleigenen Christbaumkultur wachsen Nordmannstannen heran, die mit ihrem gleichmäßigen Wuchs und den dunkelgrünen Nadeln die perfekten Bäume für das Weihnachtsfest sind. Als Tiefwurzler bekommen sie auch in trockenen Jahren genügend Wasser für ein vitales Wachstum“, informiert Direktor Josef Sieder. „Um den optimalen Christbaum zu erhalten, ist fachgerechte Handarbeit notwendig. Dies sind Triebverkürzung, das gleichmäßige Ausrichten der Äste und der händische Formschnitt. Dabei sind auch die Schülerinnen und Schüler im praktischen Unterricht im Einsatz, um die handwerklichen Fähigkeiten zu erlernen“, so Sieder. Die Forst-Experten der Fachschule Pyhra empfehlen den Christbaum bis zum Weihnachtsfest kühl aufzubewahren und vor dem Aufstellen am Stammende frisch zu beschneiden. Auch ein wassergefüllter Christbaumständer sorgt für langanhaltende Frische.

Information unter www.lfs-pyhra.ac.at.

Foto: Jürgen Mück