Feierlicher Spatenstich für Psychosoziale Tagesstätte in Tulln

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GF Martin Kaukal (PSZ GmbH), Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Stadträtin Elfriede Pfeiffer (stv. Aufsichtsratsvorsitzende PSZ GmbH) vor den Plänen der neuen Tagesstätte in Tulln

Unter Beisein der Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister fand gestern der feierliche Spatenstich der neuen Psychosozialen Tagesstätte der Psychosoziale Zentren (PSZ) GmbH in Tulln statt. Seit 27 Jahren ist die die PSZ GmbH in Tulln in der Versorgung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen aktiv. Mit Unterstützung des Landes Niederösterreich in der Höhe von 750.000 Euro wird die 1994 gegründete Psychosoziale Tagesstätte Tulln nun auf rund 750m2 neu errichtet.

Die Psychosoziale Tagesstätte bietet für Personen ab Beendigung der Schulpflicht die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen einer Arbeit und Beschäftigung nachzugehen, soziale Kompetenzen aufzubauen, die eigene Leistungsfähigkeit zu erweitern und so die berufliche Wiedereingliederung zu erleichtern. „Mit ihrer jahrelangen Erfahrung ist die PSZ GmbH Vorbild in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen. Neben den Unterstützungsleistungen für Betroffene, trägt das PSZ zudem viel zur Bewusstseinsschaffung in der Gesellschaft bei“, erklärt Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Der in die Jahre gekommene und zu klein gewordene Standort in der Paracelsusstraße 2 entspricht nicht mehr den Anforderungen einer modernen sozialen und beruflichen Rehabilitation. Martin Kaukal, Geschäftsführer der PSZ GmbH, freut sich daher, mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Landes auf einem Betriebsbaugrundstück eine moderne und barrierefreie Tagesstätte errichten zu können.

Das ebenerdige Projekt wird auf einem zur Fuß vom Bahnhof erreichbaren, 750 m² großen, Betriebsgrundstück mit der Möglichkeit einer LKW-Zufahrt sowie Lagerräumen errichtet. Der Neubau ermöglicht eine Aufstockung der Plätze von 22 auf 35, das bedeutet bis zu 50 Teil- und Vollzeitplätze. „Damit wird es uns auch möglich, unsere Angebote in den Werkstätten zu überdenken und ein realitäts- und betriebsnahes Angebot zu entwickeln, das auch junge Menschen anspricht und die Arbeitsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt erhält“, so Geschäftsführer Kaukal.

Foto: NLK Filzwieser