Gratulation an 15 neue Hilfswerk-Heimhelferinnen

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Die Absolventinnen des Heimhelfer-Lehrgangs des Hilfswerks in Kooperation mit der Sozialberufeakademie Wienerwald. Hintere Reihe ganz links Sabine Krames, Leiterin der Sozialberufeakademie Wienerwald; hintere Reihe zweite von rechts Susanne Braun, Leiterin Recruiting Hilfswerk Niederösterreich; ganz rechts Angela Riesenhuber, Leiterin Pflegeentwicklung Hilfswerk Niederösterreich.

Ausbildung in Kooperation mit Sozialberufeakademie Wienerwald, idealer Beruf mit Zukunft für Quer- und Wiedereinsteigerinnen

15 Frauen beginnen in diesen Tagen ihre Tätigkeit als Heimhelferin im Hilfswerk Niederösterreich. Sie alle haben ihre viermonatige Ausbildung diese Woche abgeschlossen und durften in Krems ihr Abschlusszertifikat entgegen nehmen. In 200 Theorie- und 200 Praxiseinheiten lernten sie die Grundlagen für die Betreuung älterer Menschen im eigenen Zuhause – ein Berufsfeld, in dem laufend qualifizierte Mitarbeiter/innen gesucht werden.

„Es ist einfach ein schönes Gefühl, alten Menschen zu helfen und in ihre dankbaren und glücklichen Augen zu sehen.“ „Wenn die Menschen sich freuen, wenn ich komme, und ihre Augen leuchten, dann weiß ich, dass mich dieser Beruf auch glücklich macht.“ „Für mich ist das kein Beruf, sondern eine Berufung.“ Die Beweggründe, den Beruf der Heimhelferin zu ergreifen sind vielfältig. Viele der Frauen sind Wiedereinsteigerinnen, kommen ursprünglich aus dem Handel, dem Gastgewerbe oder dem Tourismus. Die Ausbildung wurde vom Hilfswerk in Kooperation mit der Sozialberufeakademie Wienerwald angeboten. Weitere Kurse starten in den nächsten Wochen in Baden, Breitenfurt, St. Pölten und Krems.

Das Besondere: Die Ausbildung kann im Rahmen des AMS-Projekts „AQUA – Arbeitsplatznahe Qualifizierung“ absolviert werden. Die Initiative fördert Arbeitssuchende, die ihre Chancen am Arbeitsmarkt mit einer Ausbildung erhöhen möchten. Während das Hilfswerk die Kurskosten übernimmt fördert das AMS zusätzlich den Lebensunterhalt der Teilnehmerinnen. Alle ausgebildeten Heimhelferinnen werden in Folge beim Hilfswerk beschäftigt.

Foto: Hilfswerk NÖ