Gute Zusammenarbeit in Mobilitätsfragen über Bundesländergrenzen hinweg

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Arbeitsgespräch zwischen Kärntner Amtskollegen Sebastian Schuschnig und NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko

Seit Anfang Mai ist Sebastian Schuschnig neuer Landesrat in Kärnten und neben Wirtschafts- und Tourismusfragen auch für den Öffentlichen Verkehr in Österreichs südlichstem Bundesland zuständig.
Gestern war Schuschnig zu Gast in St. Pölten, um neben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav auch seinen Amtskollegen als Mobilitäts-Landesrat, Landesrat Ludwig Schleritzko, zu treffen. „Ich freue mich, dass wir in Zukunft in Fragen der Mobilität noch enger mit den Kärntner Kollegen und Sebastian Schuschnig zusammenarbeiten werden. Wir haben viele Herausforderungen, die wir nur mit einem starken Schulterschluss angehen können“, hält Schleritzko nach dem Treffen fest.

Bei diesem habe man mit Fragen des Bedarfsverkehrs und der Schülerfreifahrt auch einige gemeinsame Themen identifiziert. „Unser Fokus ist aber klar: Gerade im Bereich der Mobilität haben wir große Anstrengungen im Sinne unseres Klimas zu treffen. Ich bedanke mich bei Sebastian Schuschnig auch für die Unterstützung meines Vorschlages, einen Verantwortungspakt für unser Klima auf den Weg zu bringen“, so Landesrat Schleritzko.

Der NÖ Landesrat hat diesen Pakt zuletzt beim Treffen der Verkehrslandesräte präsentiert. Im Hinblick auf drohende Strafzahlungen plädiert er für ein Maßnahmenpaket, das auch eine Verteilung der Verantwortlichkeiten beinhaltet. „Für uns ist klar: Klimastrafen sollen jene zahlen müssen, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen. Anders würden alle, die bereits in klimafreundliche Maßnahmen investiert haben, doppelt zur Kasse gebeten. Wir wollen diese Mittel lieber sinnvoll einsetzen, wie etwa in bessere Busverbindungen oder Bahnangebote, anstatt sie in wirkungslose Strafzahlungen zu investieren. Dazu braucht es aber auch Sicherheit, dass alle Beteiligten hier ihr bestmögliches tun und Kosten nicht auf andere abgewälzt werden“, erklärt Schleritzko.

Der 32-jährige Kärntner Landesrat Schuschnig betont: „Das Mobilitätsreferat ist ein Zukunftsreferat und gerade für die nächsten Generationen von großer Bedeutung. Wir müssen jetzt gemeinsam mehr Tempo in den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs bringen. Nur wenn es uns gelingt, die Menschen für den öffentlichen Verkehr zu begeistern, werden wir die Klimaschutzziele umsetzen können. Das kostet natürlich Geld, und hier braucht es Sicherheit, dass wir nicht doppelt bezahlen müssen.“

„Wir freuen uns auf einen spannenden Gedankenaustausch und eine starke Partnerschaft in den nächsten Jahren“, so die beiden Landesräte abschließend.

Foto: NLK Reinberger

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