„Hilfen für Unternehmen sind Hilfen für uns alle“

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Mitten in der Corona-Krise ist Wolfgang Ecker am 11. Mai zum neuen Präsidenten der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) gewählt worden.

Er sei „zutiefst überzeugter Teamplayer“, wolle in gemeinsamer Arbeit von Funktionären und Mitarbeitern in der WKNÖ das Bestmögliche für Niederösterreichs Wirtschaft erreichen, beschreibt Ecker seine Arbeitsweise. Folgerichtig sind die Mitglieder des WKNÖ-Präsidiums nun auch erstmals mit konkreten Ressorts betraut worden, die sie federführend betreuen. „Unsere Unternehmerinnen und Unternehmer sind unverzichtbar für unser ganzes Land. Sie verdienen höchste Anerkennung und vollen Einsatz – gerade auch, wenn es schwierig ist.“

Und schwierig ist die Situation angesichts der Corona-Krise zu Eckers Start allemal. „Corona wird uns leider noch länger beschäftigen. Damit ist auch klar, dass die Unterstützung für unsere Unternehmen jetzt absolut im Mittelpunkt steht“, so Ecker. Das reiche von den Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung bis hin zu direkten Unterstützungen der Wirtschaftskammer Niederösterreich wie Hilfen aus dem Existenzsicherungsfonds oder der Ergänzungsförderung Covid-19 für KMU, die bei Maßnahmen der Bundesregierung aufgrund diverser Kriterien nicht zum Zug kommen konnten. „Klar ist: Hilfen für Unternehmen sind Hilfen für uns alle“, schließlich würden damit auch Arbeitsplätze unterstützt.

Neben der Akuthilfe denkt Ecker aber auch schon an die nächsten Schritte. Wir brauchen möglichst rasche Steuersenkungen, um die Kaufkraft anzukurbeln. “Wir brauchen finanzielle Anreize für Investitionen. Wir brauchen aber auch Entlastungen für die Unternehmen von unnötiger Bürokratie. Jeder Hemmschuh, der für Unternehmen entfällt, ist ein Schwungrad für Arbeitsplätze.”

In seinem Unternehmerleben führt der neue WKNÖ-Präsident ein Steinmetzunternehmen mit rund 100 Beschäftigten. Spezialisiert ist das Unternehmen auf historische Bauten – vom Stephansdom bis zum Schloss Schönbrunn war das Unternehmen bereits am Werk. Die Wirtschaftskammer hat der gelernte Steinmetzmeister Ecker (geb. 1965) bereits in jungen Jahren hautnah erlebt. Schließlich hat er seine Lehre bei der Firma Oreste Bastreri absolviert, die vom damaligen Wirtschaftskammer-Präsidenten Rudolf Sallinger geleitet wurde. Ecker ist verheiratet und hat drei Kinder.

Werbung / Foto: Philipp Monihart