IQ.DRIVE: Der neue VW Passat fährt teilautomatisiert

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Der Countdown läuft: Im Sommer wird der Passat die Produktionsschallmauer von 30 Millionen Exemplaren durchbrechen. Damit ist er das weltweit erfolgreichste Mittelklasse-Modell. Und nicht nur das: Nach dem Golf (35 Millionen Fahrzeuge) – und noch vor dem legendären Käfer (21,5 Millionen Einheiten) – ist der Passat einer der drei meistverkauften Volkswagen aller Zeiten. Fest steht: Der 30-millionste Passat wird eines der ersten Exemplare der signifikant weiterentwickelten achten Generation sein. Ein großes, technisches Update. Ein neuer Passat, in dem die aktuellsten Innovationen der Marke zusammenfließen. Im Juli wird in Österreich der Vorverkauf starten, die Markteinführung findet voraussichtlich im Oktober statt.

„Travel Assist“. IQ.DRIVE ist die neue Dachmarke für die Volkswagen Assistenzsysteme. Unter IQ.DRIVE werden fortan die Technologien auf dem Weg zum autonomen Fahren gebündelt. Zum Beispiel der neue „Travel Assist“. Als erster Volkswagen wird der Passat mit diesem Assistenzsystem über den nahezu gesamten Geschwindigkeitsbereich (0 bis 210 km/h) teilautomatisiert bewegt werden können. Fakt ist, dass der Passat mit seinen Assistenzsystemen die aktuell größte Ausbaustufe von IQ.DRIVE widerspiegelt.

Kapazitives Lenkrad. Volkswagen setzt auf eine intuitive Bedienbarkeit und eine weitgehend automatische Funktionsweise der Technologien. Vor diesem Hintergrund wird der neue Passat als weltweit erster Volkswagen mit einem kapazitiven Lenkrad auf den Markt kommen. Es registriert die Berührung durch den Fahrer und bildet so eine interaktive Schnittstelle zu Systemen wie dem „Travel Assist“.

Automatisch sicherer. Ebenfalls sein Debüt im Passat feiert der „Emergency Steering Assist“. Das System erhöht via Bremseingriff die Sicherheit bei Ausweichmanövern. Perfektioniert wurde durch eine neue Multifunktionskamera zudem die Spurführung des „Lane Assist“. Ein weiteres Plus an Sicherheit und Komfort bieten die neuen „IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer“.

Permanent online. Parallel mit dem neuen Passat geht die dritte Generation des Modularen Infotainmentbaukasten (MIB3) an den Start. „App Connect“ – die Schnittstelle für die Integration von Smartphone-Apps – bietet deshalb erstmals bei Volkswagen die kabellose Integration von iPhone-Apps über ein wireless „Apple CarPlay“ an. Fortan ist der Passat zudem via MIB3 und „We Connect“ auf Wunsch permanent online, da die neuen Infotainmentsysteme serienmäßig mit einer integrierten Online-Connectivity-Unit (OCU) samt SIM-Card ausgestattet sind. Neben verbesserten navigationsbezogenen Diensten mit Echtzeitinformationen erschließen sich dadurch neue Technologien und Angebote, Musik-Streaming-Dienste, Internet-Radio, die Nutzung updatefähiger Web-App-Technologie, eine natürliche und um Online-Inhalte angereicherte Sprachbedienung, die nahtlose Nutzung der Online-Dienste von „Volkswagen We“ sowie die künftige cloudbasierte Mitnahme von Fahrzeugeinstellungen. Smartphones (kompatible Modelle von Samsung) werden sich zudem in einen mobilen Schlüssel zum Öffnen und Starten des Passat verwandeln lassen.

Offen für neue Ideen. „Volkswagen We“ nimmt mit dem neuen Passat nochmals mehr Fahrt auf. Mit „Volkswagen We“ wurde eine digitale Plattform entwickelt, um Mobilitätsdienstleistungen zu bündeln und sehr einfach anbieten und liefern zu können. Dabei entstehen die Angebote aus einem offenen System heraus; sie entwickeln sich zudem kontinuierlich weiter. Volkswagen öffnet sich an dieser Stelle konsequent für spezialisierte Partner und entwickelt mit ihnen zusammen neue Services. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verwaltungen und auch kleineren, lokal agierenden Startups schafft Raum für neue Konzepte wie zum Beispiel „We Park“ (bargeldloses Parken) oder „We Deliver“ (sogenannte „Car-Access-Based-Services“ – einfacher und sicherer Zugang von Servicepartnern zum Fahrzeug). Dreh- und Angelpunkt ist hierbei immer die „Volkswagen ID“. Sie ist der zentrale Zugang zu allen Volkswagen Services – und damit auch zu einem völlig neuen Spektrum internetbasierter Informationen und Dienstleistungen.

Neues „Digital Cockpit“. Die Hard- und Software des MIB3 bildet eine digital vernetzte Einheit mit dem neuen „Digital Cockpit“ des Passat. Gegenüber dem Vorgängersystem („Active Info Display“) wurden die digitalen Instrumente konsequent weiterentwickelt. Klar und hochwertig sind die Grafiken des nun noch kontrastreicheren Displays. Auf ein neues Level gehoben wurde das Funktionsspektrum. Die drei verschiedenen Display-Konfigurationen können jetzt mit nur einer Taste über das neue Multifunktionslenkrad individualisiert werden.

Zero Emission in der City. Der Passat GTE startet 2019 mit einer deutlich größeren elektrischen Reichweite durch. Sie liegt nun bei bis zu ca. 55 km im neuen WLTP-Zyklus; das entspricht ca. 70 km nach NEFZ. Wie zuvor, ist der Passat GTE temporär als Zero-Emission-Vehicle einsetzbar und in Metropolen wie London von der City-Maut befreit. Dank neu konfigurierter Betriebsmodi lässt sich die für emissionsfreie Fahrten in der Stadt notwendige Energie zudem noch gezielter vorhalten. Gleichzeitig bietet der Passat GTE mit seiner Kombination aus E-Maschine und effizientem Turbobenziner (160 kW / 218 PS Systemleistung) die Vorteile eines komfortablen und sicheren Langstreckenfahrzeugs. Der Passat GTE erreicht bereits die Grenzwerte der erst ab 2021 für Neuwagen geltenden Abgasnorm Euro 6d.

Generell mit Partikelfilter. Ein weiteres Highlight im Antriebsbereich ist der neu entwickelte 2.0 TDI Evo – ein hocheffizienter Turbodiesel mit 110 kW / 150 PS, der voraussichtlich 10 g/km weniger CO2 erzeugt, als der vergleichbare Motor im Vorgänger. Der 2.0 TDI Evo gilt als Vorreiter einer neuen Dieselmotoren-Generation. Zum weiteren Antriebsspektrum gehören zwei Benziner (TSI) mit 110 kW / 150 PS und 140 kW / 190 PS sowie drei Diesel (TDI); letztere entwickeln 88 kW / 120 PS, 140 kW / 190 PS und 176 kW / 240 PS. Alle TSI- und TDI-Antriebe erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Generell ist zudem jeder neue Passat – ganz gleich ob Benziner oder Diesel – mit einem Partikelfilter ausgestattet.

LEDs veredeln das Design. Geschärft und präzisiert hat Volkswagen das Design des Passat, der als Limousine und Variant nun noch souveräner auf der Straße steht. Neu gestaltet wurden die Front- und Heckstoßfänger, das Kühlerschutzgitter und der nun mittig im Heck angeordnete Passat Schriftzug. Darüber hinaus sorgen neue LED-Scheinwerfer, LED-Tagfahrlichter, LED-Nebelscheinwerfer und LED-Rückleuchten für ein unverwechselbares Lichtdesign. Neu im Programm sind Farben wie „Lapiz Blue“, „Bottlegreen“ und „Sandgold“. Zudem bereichern vier neue 17-, 18- und 19-Zoll-Leichtmetallfelgen das Räderspektrum.

Ästhetik der digitalen Welt. Im Interieur differenziert sich der Passat über neue Dekore und Stoffe, neu gestaltete Türverkleidungen, eine neue Trimfarbe, neue Instrumente und ein neues Lenkrad vom Vorgänger. Statt der Analoguhr in der Schalttafel findet sich dort nun ein edel hinterleuchteter Passat Schriftzug. In der Mittelkonsole kommt zudem ein offenes, größeres Ablagefach mit optional induktiver Schnittstelle für Smartphones und daneben platziertem USB-C-Anschluss zum Einsatz. Die Screens des „Digital Cockpits“ und der Infotainmentsysteme verschmelzen nachts mit den beleuchteten Tasten des kapazitiven Multifunktions-lenkrades und der umlaufenden, jetzt optional in 30 Farben verfügbaren Ambientebeleuchtung zu einer lichtdurchfluteten und ebenso ästhetischen wie funktionalen Bühne der Information und Bedienung.

Sound auf höchstem Niveau. Der dänische HiFi-Spezialist Dynaudio hat das 700 Watt starke Soundsystem sehr aufwendig an den Innenraum des neuen Passat angepasst. Damit ist gewährleistet, dass die Musik an Bord – ganz gleich aus welcher Quelle auch immer – mit dem besten Sound wiedergeben wird, der je in einem Passat zu hören war.

Neue Struktur der Ausstattungen. Volkswagen wird den Business-Class-Bestseller mit einer neuen Ausstattungsstruktur auf die Straße bringen. Die Grundausstattung erhält die Bezeichnung „Passat“. Darüber angesiedelt ist als mittlere Ausstattung die Version „Business“. Die Topausstattung trägt fortan die Bezeichnung „Elegance“. „Business“ und „Elegance“ können zudem mit einer „R-Line“-Individualisierung bestellt werden. Parallel zu diesen Versionen wird es auch den neuen Passat wieder als eigenständigen „Alltrack“ (Allrad-Allrounder mit Offroad-Fähigkeiten) und wie skizziert als „GTE“ geben.

Niedrige Betriebskosten. Der neue Passat ist ein wirtschaftliches Fahrzeug mit niedrigen Betriebskosten. Im Hinblick auf die „Cost of Ownership“ (CoO) gehört er mit seinen Volumenmotoren zu den günstigsten Modellen der Mittelklasse. Beispiel Passat Variant 2.0 TDI SCR mit 110 kW / 150 PS: Seine CoO liegen bei 17,3 ct/km – dem Bestwert im direkten Wettbewerbsumfeld.

Video und Fotos: Volkswagen

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