Kinderburg Rappottenstein als Ort der Erholung mit professioneller Betreuung für schwer belastete Familien

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Landesgeschäftsführer Thomas Wallisch (Rotes Kreuz NÖ), Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Laura Sigl (Leiterin Kinderburg Rappottenstein)

Bereits seit neun Jahren steht die Kinderburg Rappottenstein in Niederösterreich als Ort der Erholung und Kraftquelle für Familien in äußerst schwierigen Situationen offen.

„Die Kinderburg ist eine nicht wegzudenkende Einrichtung in Niederösterreich. Hier finden Familien mit schwer kranken Kindern sowie Familien, die schwere Schicksalsschläge zu verarbeiten haben, Ausgleich, Abwechslung und professionelle Betreuung“, macht Familien-Landesrätin und Kinderburg-Botschafterin Christiane Teschl-Hofmeister im Rahmen eines Besuches auf der Kinderburg Rappottenstein auf das Angebot aufmerksam.

Die Kinderburg Rappottenstein bietet Familien mit schwer und chronisch kranken Kindern oder Eltern die Möglichkeit für einen Erholungsaufenthalt. Auch Familien, die den Verlust eines Angehörigen zu verarbeiten haben, können einen Aufenthalt mit professioneller Trauerbegleitung in Anspruch nehmen. Die Familien können sich auf der Burg erholen und sich mit ihrer aktuellen Lebenssituation in Ruhe und professionell betreut auseinandersetzen. Die Aktivitäten werden an die jeweilige Familiensituation angepasst – dabei spielen Natur, Tiere und kreative Aktivitäten eine wichtige Rolle. Die Dauer eines Erholungsaufenthaltes kann von den Familien frei gewählt werden und bewegt sich zwischen fünf und zwölf Tagen.

„In schwierigen Lagen dem Alltag zu entkommen, Ruhe und Erholung zu finden – das ist die Intention der Kinderburg. Ich bedanke mich bei allen Verantwortlichen der Kinderburg Rappottenstein für diese einzigartige Möglichkeit. Dem Team wünsche ich viel Kraft und Bestätigung in Ihrer Arbeit und alles Gute für die Zukunft“, so die Landesrätin.

Die Kinderburg ist eine gemeinsame Initiative des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband NÖ und der Familie Abensperg und Traun.

Foto: Köhler