Der Jugendrat ist ein Vorzeigeprojek

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Mag. Ines Stilling, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, übergab die Urkunde im Kardinal Piffl Park an Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager. Auch der Park ist in seiner heutigen Form ein Jugendpartizipationsprojekt.

Grund für die Auszeichnung ist die hervorragende Jugendarbeit der Stadt, konkret der Jugendrat, mit dem die Stadtgemeinde aktiv die Teilhabe der Jugend am Gemeindegeschehen fördert und damit einen wichtigen Schritt für mehr Familienfreundlichkeit setzt.

Die Stadtgemeinde Klosterneuburg wurde von Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend Ines Stilling mit einer Urkunde für den Einsatz und die Einreichung beim Österreichpreis „Gemeinden für Familien“ 2019 ausgezeichnet. „Durch das Engagement und die kreativen Maßnahmen und Projekte im Zuge der Jugendarbeit gibt die Stadtgemeinde Klosterneuburg den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Positionen und Ideen in die gesellschaftliche Debatte um die Zukunft ihrer Gemeinde einzubringen und setzt damit zeitgleich ein wichtiges Zeichen für mehr Familienfreundlichkeit“, heißt es in der Begründung.

Überreicht wurde die Urkunde durch die Bundesministerin persönlich. Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager nahm die Urkunde im Kardinal Piffl Park entgegen. Ein passender Platz, erfolgte die Umgestaltung des Parks vor ein paar Jahren doch auch als Partizipationsprojekt mit Schülerinnen und Schülern.

„Ich freue mich, dass die Stadtgemeinde Klosterneuburg die aktive Teilhabe der Jugend am Gemeindegeschehen forciert. Kindern und Jugendlichen grundsätzlich mehr Möglichkeiten zur Partizipation zu geben, ihnen viel stärker als bisher zuzuhören und sie ernst zu nehmen, das ist mir besonders wichtig“, sagte Stilling beim Treffen in Klosterneuburg.

Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager freut sich über die Anerkennung des Bundes: „In Klosterneuburg ist es schon lange Tradition, die jungen Menschen anzuhören und einzubinden, das geht von einer Rätselrallye für Volksschülerinnen und Volksschüler durch das Rathaus bis hin zum Jugendrat und anderen Maßnahmen. Der Bildungssektor ist in dieser Stadt sehr gut aufgestellt, in den Schulen wird viel geleistet, auch über den Schulalltag hinaus, was immer wieder mit Preisen und Auszeichnungen belohnt wird. Es freut mich, dass junge Menschen in Klosterneuburg regelmäßig auch in der Freizeit aktives Interesse an der Entwicklung ihrer Heimatstadt zeigen und mitwirken wollen.“

Der Klosterneuburger Jugendrat
… wird mindestens zwei Mal pro Jahr einberufen.
… ist bewusst niederschwellig angesetzt, die Sitzungen sind an minimalste formale Kriterien gebunden, damit sich die Teilnahme nicht zur Pflichtübung für Jugendliche entwickelt, sondern ein jugendlich-frischer Austausch von Ideen und Anliegen herausgearbeitet werden kann, der in Entscheidungen der Stadtgemeinde möglichst unbürokratisch einfließen kann.
… ist das Kernstück im Dreisäulenmodell der Jugendarbeit der Stadtgemeinde (Jugendkongress, Jugendrat, gelegenheitsbezogene Jugendteilnahme).

· Mitglieder sind Schul- und Klassensprecherinnen und -sprecher sowie Jugendliche, die sich für bestimmte Themen interessieren.
· Es können jeweils zehn Mitglieder in den Altersgruppen 10 bis 14 und 15 bis 20 Jahre dabei sein.
· Die Jugendlichen können ihre Themen in die Ausschüsse der Stadtgemeinde einbringen, die Jugendlichen sind direkt an der Umsetzung eingebrachter Ideen und Vorschläge beteiligt.
· Das Jugendreferat der Stadtgemeinde steht für die Umsetzungen zur Verfügung.

Foto: Stadtgemeinde Klosterneuburg/SchuhE