Landesrat Schleritzko präsentiert Straßenbauprogramm 2019

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- In eigener Sache -

„303 Millionen Euro für mehr Sicherheit und Lebensqualität“

„In Niederösterreich umfasst das Landesstraßennetz 13.600 Kilometer, das entspricht der Strecke von Wien nach Kapstadt und ist mehr als in Oberösterreich, der Steiermark und dem Burgenland zusammen. Zudem betreuen wir 4.530 Brückenbauten, über 400 Kreisverkehre und rund 1.000 Ampelanlagen. Für Niederösterreich als dem mit rund 19.200 Quadratkilometern größten Bundesland sind die Fragen der Mobilität eine besondere Herausforderung und erfordern einen immensen Arbeits- und Finanzmitteleinsatz“, sagte Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko in St. Pölten, wo er gemeinsam mit Straßenbaudirektor Josef Decker das Straßenbauprogramm 2019 präsentierte.

2019 investieren das Land Niederösterreich und die ASFINAG gemeinsam 303 Millionen Euro in das Landesstraßennetz und die Autobahnen bzw. Schnellstraßen, 113 Millionen Euro davon kommen aus dem Landesbudget, 190 Millionen Euro von der ASFINAG. „Damit können wir sowohl die Sicherheit als auch die Lebensqualität, etwa durch weniger Verkehr in den Ortsgebieten, steigern und die Unfallzahlen senken. 2018 hatten wir bereits das zweite Mal hintereinander weniger als 100 Tote im Straßenverkehr“, betonte dabei Schleritzko.

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und Straßenbaudirektor Josef Decker präsentierten das Straßenbauprogramm 2019 (v.l.n.r.) Foto: © NLK Filzwieser

„Heuer werden allein 35 Millionen Euro in den Bau und die Planung von Umfahrungen fließen, dadurch werden 17.000 Menschen in Niederösterreich entlastet“, kündigte der Landesrat an und verwies dabei insbesondere auf die Umfahrungen von Wieselburg, Aspern/Kronau, Gänserndorf Süd, Raasdorf, Lichtenau/Allentsgschwendt und Drasenhofen. In Planung befänden sich weiters Maßnahmen in Wiener Neustadt Ost, Harmannsdorf-Rückersdorf, Groß Enzersdorf, Königstetten, Zwölfaxing und in der Airport-Region.

Neben den Umfahrungen zählte der Landesrat an weiteren Straßenbaumaßnahmen u. a. im Industrieviertel den dreispurigen Ausbau der A 4 von Fischamend bis Bruck und Niveaufreimachungen in Mödling, Ternitz und Götzendorf an der Leitha, im Mostviertel die Donaubrücke Melk, im Zentralraum die Eisenbahnkreuzung mit der B 20 in St. Pölten und Straßensanierungen im Raum Lilienfeld, im Waldviertel den Sicherheitsausbau der B 37 zwischen Gneixendorf und Stratzing, Baumaßnahmen auf der B 41 zwischen Schrems und Hoheneich sowie die Sanierung des Tunnels Dürnstein auf der B 3 bzw. im Weinviertel die Spange Guntersdorf, den Ausbau der S 3 zwischen Hollabrunn und Guntersdorf und einen neuen Kreisverkehr in Stockerau an.

„Insgesamt sind das 640 Einzelmaßnahmen. Dazu kommen 2,7 Millionen Euro an Investitionen in neue Radwege und über 380.000 Euro für Park & Ride bzw. Park & Drive-Anlagen. Durch diese Investitionen sichern wir rund 3.800 Arbeitsplätze und eine ganzjährige Befahrbarkeit der Straßen für unsere rund 200.000 Pendler“, so Schleritzko, der abschließend auch auf die länderübergreifenden Planungen für die Europaspange und die Donaubrücke Mauthausen verwies.

Video: © NLK Moser/Linzbauer

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