LH Mikl-Leitner mit Niederösterreich-Delegation in Hongkong

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Besuch der Canadian International School in Hongkong Foto: © NLK Burchhart

Im Zuge des China-Aufenthaltes der niederösterreichischen Delegation standen auch Termine in Hongkong auf dem Programm. Den Beginn machte ein Besuch der „Canadian International School“. Nach einem Arbeitsgespräch mit dem „Acting Secretary for Innovation and Technology“ David Chung und einem „Networking Lunch“ informierte man sich noch eingehend über den Hongkong Science and Technology Park.

Hongkong sei „ein Symbol für erfolgreiche Veränderung“ und „eine Stadt, die zeigt, wie man Herausforderungen annimmt und zu Chancen macht“, sagte die Landeshauptfrau im Zusammenhang mit der Entwicklung Hongkongs „von einer Handelsstadt zu einem Finanzplatz und jetzt zum Innovationshub für ganz China“. Darüber hinaus habe sich aber auch gezeigt, „dass wir mit viel Selbstvertrauen an die Dinge herangehen können und müssen“, meinte Mikl-Leitner und bezog sich auf erfolgreiche Beispiele wie MedAustron, die Firma Pollmann oder die Firma Berndorf. Ein nächster Schritt sei die im November stattfindende Importmesse in Shanghai. Dort sollen niederösterreichische Firmen ihre Waren präsentieren, kündigte sie an.

Landesrat Martin Eichtinger verwies auf die in dieser Woche geschlossenen Abkommen der IMC FH Krems sowie der Donau-Universität Krems mit chinesischen Partneruniversitäten. Kooperationen wie diese ermöglichten etwa niederösterreichischen Studierenden einen Studienaufenthalt in China. Ein besonderer „Türöffner“ für Niederösterreich sei u. a. auch die Kultur, betonte der Landesrat. So werde etwa im August das Shanghai Symphonie Orchester in Grafenegg auftreten.

Der erste Termin der niederösterreichischen Delegation war heute ein Besuch der Canadian International School. Der Campus der Canadian International School befindet sich auf einem 42.337 Quadratmeter großen Areal im Süden Hongkongs. Auf 14 Stockwerke findet man verschiedene Einrichtungen wie z. B. einen „Early-Years-Classroom“ für Vorstufen-Schüler, ein Kulturzentrum, eine Bibliothek, ein Hallenbad oder eine Kleinkinderbetreuung. Das Bildungsangebot der Canadian International School reicht von der Vorschule bis zur 12. Klasse. Am Beginn 1991 gab es 81 Schülerinnen und Schüler, heute sind es 1.800 aus über 35 Nationen.

Den nächsten Programmpunkt bildete ein Arbeitsgespräch von Landeshauptfrau Mikl-Leitner und Landesrat Eichtinger mit David Chung, „Acting Secretary for Innovation and Technology“ in Hongkong. Dabei ging es vor allem um die Schwerpunkte „Health“ und „Artificial Intelligence“ und über das neue Ziel Hongkongs, die Stadt als Innovations- und Technologiezentrum für ganz China zu etablieren. Man sehe in Hongkong eine große Chance in dieser neuen Aufgabe, informierten die Landeshauptfrau und der Landesrat im Anschluss an das Gespräch mit Chung.

Danach ging es zu einem „Network-Lunch“, bei dem die Delegation aus Niederösterreich mit in Hongkong lebenden Auslandsniederösterreichern zusammentraf. Über seine Erfahrungen, aber auch über die Entwicklung Hongkongs berichtete dabei der gebürtige Seitenstettner Paul Niel. Er war für ein amerikanisches Finanzinstitut tätig und lebt jetzt als Investor, Berater für Unternehmer und Abenteurer seit acht Jahren in Hongkong.

Besuch des Hongkong Science and Technology Park Foto: © NLK Burchhart

Der nächste Termin führte die niederösterreichische Delegation in den Hongkong Science and Technology Park. Der Hongkong Science and Technology Park ist einer der zwei großen Wissenschafts- und Wirtschaftsparks Hongkongs. Die nicht auf Gewinn ausgerichtete Organisation stellt den dort angesiedelten rund 800 Unternehmen und auch externen Partnern moderne Forschungseinrichtungen, Laboratorien und diverse F&E-Einrichtungen zur Verfügung. Daneben können Business Services in den Bereichen Marketing, Recht und Finanzierung in Anspruch genommen werden.

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