Mehr als 2,3 Millionen Euro für den Ausbau der Kinderbetreuung in Niederösterreich beschlossen

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Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister zum heutigen Beschluss der NÖ Landesregierung zur Förderung der Kinderbetreuungsangebote

LR Teschl-Hofmeister: Gefördert werden 30 NÖ Tagesbetreuungseinrichtungen

St Pölten (10.12.2019) Die niederösterreichische Landesregierung hat in ihrer heutigen Regierungssitzung Gesamtmittel von mehr als 2,3 Millionen Euro für den Ausbau des institutionellen Kinderbetreuungsangebots im Kindergartenjahr 2019/20 beschlossen. „Mit dieser Summe werden insgesamt 30 NÖ Tagesbetreuungseinrichtungen sowie die Neuschaffung des Betreuungsangebotes von 19 neuen Tageseltern unterstützt. Ein wichtiger Beschluss zum weiteren Ausbau und zur Absicherung des Angebots an Kinderbetreuungsangeboten in Niederösterreich“, erklärt Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Die Finanzmittel werden für das aktuelle Betreuungs- und Kindergartenjahr zur Verfügung gestellt.

„Mit den Fördermitteln soll im Interesse der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Betreuungsquote der Unter-Drei-Jährigen bedarfsgerecht erhöht werden. Eltern sollen die Möglichkeit haben, entsprechende Betreuungsangebote in Anspruch nehmen zu können, wenn sie diese brauchen. Es sollen also dort Angebote entstehen, wo entsprechender Bedarf besteht“, so Teschl-Hofmeister. Zu Beginn des Jahres 2018 hat das Land Niederösterreich angekündigt 100 neue Kleinkindbetreuungsgruppen errichten zu wollen, über 80 neue Kleinkindbetreuungsgruppen seien bereits in Gründung. Erstmals wurde sogar die 400er Marke bei den Kleinkindbetreuungsgruppen überschritten, wodurch niederösterreichweit nun rund 6.000 Betreuungsplätze für Kleinstkinder als zusätzliches Angebot zum Kindergarten zur Verfügung stehen.

„Im Familienland Niederösterreich wollen wir unseren Familien bestmögliche Rahmenbedingungen bieten. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur in Städten, sondern auch in ländlichen Regionen ein zentrales Thema für die Bevölkerung und so ist es uns ein Anliegen, auch in diesem Bereich bestmöglich unterstützend tätig zu sein“, so die Familien-Landesrätin abschließend.

Foto: Josef Herfert