Lärm- und Lichtempfindlichkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen: Migräne ist keine – oftmals belächelte – Ausrede, sondern die bedeutendste Kopfschmerzerkrankung. Allein in Deutschland sind davon mindestens acht Millionen Menschen betroffen.

Europäischer Kopfschmerz- und Migränetag am 12. September

Der Europäische Kopfschmerz- und Migränetag löste vor zwölf Jahren den bisherigen Deutschen Kopfschmerztag am 5. September ab, um so mit gemeinsamen Aktionen in vielen Ländern Europas auf die seelischen und körperlichen Belastungen der Patienten aufmerksam zu machen. Er wird jährlich am 12. September von der Europäischen Kopfschmerz Allianz (EHA) veranstaltet.

Damit Patienten besser über diese Krankheit informiert sind, zeigt der TV-Wartezimmer-Film „Migräne“, wie die Krankheit erkannt und ihre Symptome gelindert werden können. Welche Einflüsse lösen einen Anfall aus – welche Formen der Migräne gibt es?! „Auch wenn Migräne nicht vollständig heilbar ist, können die Anfallshäufigkeit gesenkt sowie Schmerzen und Begleiterscheinungen effektiv gelindert werden!“, erklärt Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer, dem größten Gesundheits-TV-Netzwerk Europas.

Migräne ist eine Erkrankung des Gehirns, bei der es zur Ausschüttung von schmerzvermittelnden Botenstoffen (Neurotransmittern) kommt. Diese führen zu einer Art Entzündungsreaktion an den Blutgefäßen der Hirnhäute. Und Migräne kommt in einer Familie oft gehäuft vor, denn sie ist vererbbar. Im April 2018 haben die Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) eine neue Migräne-Leitlinie veröffentlicht. Denn auch der Anstieg der betroffenen Kinder und Jugendlichen ist besorgniserregend: Bereits mehr als jeder dritte Teenager leidet an Migräne.

Fotos: © www.tv-wartezimmer.de

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