v.l.n.r.: Landtagsabgeordneter Karl Moser, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Landtagsabgeordneter und JVP-Obmann Bernhard Heinreichsberger.

NÖ Initiative setzt auf verstärkte regionale Informations- und Motivationsmaßnahmen, um mehr Förderungen für Jugendprojekte in Gemeinden zu holen.

Bei der Jugendreferenten-Konferenz in Kärnten ist es Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister gelungen, eine Initiative für mehr EU-Förderungen für Jugendarbeit durch verstärkte regionale Informations- und Motivationsmaßnahmen in Gemeinden zu setzen. Konkret wird die Europäische Union die Jugendförderung im Rahmen von ERASMUS+ um auf 30 Milliarden Euro bis 2027 verdoppeln. „Wenn 100 % mehr EU-Mittel im Jugendbereich zur Verfügung stehen, dann müssen diese Gelder in unseren Gemeinden ankommen“, betonte die Landesrätin. Auch LAbg. Karl Moser und LAbg. und JVP-Obmann Bernhard Heinreichsberger begrüßen die Initiative.

„Die zur Verfügung gestellten EU-Förderungen müssen vor allem im Jugendbereich mehr genutzt werden. Gerade für die Gemeinden besteht dadurch großes Potential, die Jugendarbeit weiterhin zu fördern, zu unterstützen sowie neue Projekte zu veranlassen. Junge Menschen haben neue Ideen und fördern die Weiterentwicklung der einzelnen Gemeinden – das gelingt nur dann, wenn sich die jungen Menschen in ihrer Gemeinde wohlfühlen und sich auch damit identifizieren können. Dabei können die Förderungen der Europäischen Union eine große Rolle spielen, um den kommunalen Jugendbereich noch stärker in den Gemeinden zu verankern. Zusätzlich wächst auch das europäische Bewusstsein in den Gemeinden und vor allem bei den jungen Menschen“, bestärkt LAbg. Karl Moser die eingebrachte Initiative.

„Gerade für uns jungen Menschen werden mit dieser Jugendförderung neue Ansichten und Zukunftsperspektiven in den Gemeinden geschaffen. Auch mir liegt es am Herzen, in Zukunft mehr niederösterreichische Gemeinden zu ‚ERASMUS+ und ESK Gemeinden‘ zu machen. Denn gerade von Projekten wie ERASMUS+ und vom Europäischen Solidaritätskorps (ESK) können die jungen Menschen profitieren: Beide Projekte fördern ein bewusstes Denken sowie die persönliche Weiterentwicklung und erzeugen ein europäisches Gemeinschaftsgefühl. Es freut mich persönlich sehr, dass hier die Europäische Union gezielt Projekte und von und für junge Menschen unterstützt“, so JVP-Landesobmann Bernhard Heinreichsberger.

Foto ©: NLK Filzwieser